Bieler Spitalzentrum: immer mehr Patienten, aber kleiner Verlust

13'457 stationäre und 59'454 ambulante Patienten bedeuten Rekord. Dennoch schreibt das Spital erneut rote Zahlen. Ein Grund dafür ist eine Korrektur des Taxpunktwertes für ambulante Leistungen durch das Bundesverwaltungsgericht.

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Bildlegende: Mehr Patienten, aber auch ein höherer Verlust: Das Spitalzentrum Biel 2015. Christian Strübin/SRF

Das Spitalzentrum Biel (SZB) zieht eine positive Bilanz von 2015. Es betreute sowohl im ambulanten als auch im stationären Bereich mehr Patienten als im Jahr zuvor.

Im vergangenen Jahr betreute das SZB 13'457 stationäre und 59'454 ambulante Patienten, wie das Unternehmen bekanntgab. Das entspricht einer Zunahme von insgesamt 3,5 Prozent und bedeutet einen neuen Patientenrekord.

Mehr Patienten – rote Zahlen

Während die Verantwortlichen «angesichts eines nach wie vor anspruchsvollen Umfelds» zufrieden auf das Geschäftsjahr 2015 zurückblicken, ist ihre Jahresbilanz dennoch etwas getrübt: Das SZB schrieb im vergangenen Jahr einen Verlust von 0,6 Millionen Franken. Das sind 0,3 Millionen mehr als der Verlust des Vorjahres.

Dazu geführt hätten unter anderem Rückstellungen und Abschreibungen, sowie ein höherer Betriebsaufwand. Das SZB ist ein Unternehmen mit rund 1280 Angestellten in zirka 980 Stellen.

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