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Bern Freiburg Wallis Bischof von Sitten spricht von «Fehltritt in der Kommunikation»

Jean-Marie Lovey, der Bischof von Sitten, hat nach seinen umstrittenen Aussagen zur Homosexualität betont, er sei falsch verstanden worden.

Der Bischof am Rednerpult, im Hintergrund Kirchenfenster.
Legende: Der Bischof von Sitten, Jean-Marie Lovey, fühlt sich falsch verstanden. Keystone

Mit dem Wort «Schwäche» habe er keinerlei Werturteil vornehmen wollen, sagte Jean-Marie Lovey in Interviews mit den Zeitungen «Le Nouvelliste» und «Le Matin». Er sei betrübt darüber, dass das Wort im medizinischen Sinn verstanden worden sei.

Der Bischof hatte am Dienstag mit seinen Aussagen in der Walliser Zeitung «Le Nouvelliste» für Empörung gesorgt. Er hatte darin Homosexualität als «heilbar» und als «Schwäche der Natur» bezeichnet. Die Lesbenorganisation Schweiz und die Schwulenorganisation Pink Cross zeigten sich schockiert.

Die Aussagen hatten auch für Aufruhr gesorgt, weil am 13. Juni in Sitten eine Gay Pride geplant ist. Zum Anlass geht der Bischof auf Distanz und sagte in den Interviews, dass er nicht daran teilnehmen werde. Er verschliesse sich aber nicht dem Dialog mit den Organisatoren.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Franz NANNI, Nelspruit SA
    Mein Lieber, wenn das so einfach heilbar ware warum gibt es dann in der kath Kirche so viele Homos und so viele Bueblischaender??? Sie meinten wohl nicht die Schwaeche der Natur, sondern die des Menschen und seines Verhaltens.. eines Verhaltens, das der kath Kirche sehr unangenehm ist.. weil es staendig in offenen Wunden ruehrt!!! Also runter vom hohen Pferd.. und akzeptiert nun mal TATSACHEN!!!
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    1. Antwort von Franz Bärtschi, Wallis
      Zuerst werden homosexuelle Menschen ausgegrenzt bis sie sich krank fühlen und dann wird ihnen von denselben Leuten das Gebet zur Heilung angeboten. Das ist im eigentlichen Sinne des Wortes eine Perversion. – Beim Partikulargericht möchte ich nicht in der Haut jener stecken, die homosexuelle Mitmenschen und ihre Gruppierungen im Namen Christi verunglimpft haben.
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