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Greenpeace warnt vor Billigkonzept
Aus Schweiz aktuell vom 01.07.2014.
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Bern Freiburg Wallis BKW rüstet Mühleberg nach – zu wenig monieren Kritiker

Die BKW reagiert auf die Anforderungen des Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorats. Trotzdem finden Atomkritiker, der Konzern investiere zu wenig in die Sicherheit.

Am Montagabend gab die BKW bekannt, welche Nachrüstungsmassnahmen sie bis zum Abschalten des Kraftwerkes Mühleberg im Jahr 2019 umsetzen will. 15 Millionen Franken will der Energiekonzern in zusätzliche Sicherheitssysteme investieren. Im Zentrum steht dabei eine zweite Notfallkühlung über ein Reservoir – unabhängig von der Aare. Dazu kommt ein sogenannter Einhängekühler für die Abklingbecken und weitere kleinere Massnahmen.

«Das ist ein Bruchteil der Kosten einer Nachrüstung, welche den Namen auch verdienen würde», meint Stefan Füglister von Greenpeace. Die Atomkritiker fordern dieselben Massnahmen, welche auch ohne Ausstieg für ein längerfristiges Weiterlaufen nötig gewesen wären. «Es ist eine Frage der Verhältnismässigkeit», hält BKW-Verwaltungsratspräsident Urs Gasche dagegen. Er betont aber, dass man die Risikolage genau analysiert habe – und, dass die geplanten Nachrüstungen die Sicherheit gewährleisten könnten.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Daniel Briner , Neerach
    Stefan Füglister & Greenpeace, fordern Sie anstatt einer Nachrüstung besser mal endlich einen AKW Neubau! Wir wären sicherheitstechnisch einen riesen Schritt weiter und das nachgerüstete Alte innert vorgesehener Frist abzubauen. Die Utopie einer "hochentwickelten 2000-Watt-Gesellschaft" ist angesichts des steten Wachstums beim Stromverbrauch so einfältig! Dazu wegen Erneuerbarer Stromerzeugung, Minergievorschriften wie Wohnungslüftungen, vorhandene Ressourcen ja grad noch mehr belastet werden!