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Bern Freiburg Wallis Bootsdrama vom Bielersee: Bootsführer akzeptiert das Urteil

Der Bootsfahrer, der nach einem tödlichen Unfall auf dem Bielersee zu einer bedingten Freiheitsstrafe von zwölf Monaten verurteilt wurde, akzeptiert das Verdikt des Gerichts. Er zieht die unmittelbar nach dem Urteil angemeldete Berufung zurück.

Der Anwalt des Bootsführers hat am Montag mitgeteilt, dass sich sein Mandant «aus persönlichen Gründen» entschlossen habe, auf eine Berufung gegen das Urteil zu verzichten. Damit wird das Urteil rechtskräftig.

Der 77-jährige Mann wurde Ende Oktober letzten Jahres vom Regionalgericht in Biel in einem Indizienprozess wegen fahrlässiger Tötung zu einer bedingten Freiheitsstrafe von einem Jahr verurteilt.

Der Bootsunfall hatte sich im Juli 2010 ereignet. Eine junge Frau und ihr Freund waren in einem Gummiboot auf dem Bielersee unterwegs. Plötzlich näherte sich ein Motorboot. Die beiden jungen Leute versuchten, auf sich aufmerksam zu machen. Als das Boot nicht abdrehte, sprangen sie ins Wasser. Die 24-Jährige wurde von der Schiffsschraube erfasst und verblutete noch im Wasser. Das Motorboot fuhr ohne anzuhalten weiter.

Die Polizei suchte mehrere Tage nach dem Bootsfahrer. Ende Juli gaben die Behörden bekannt, ein 77-jähriger Rentner aus der Region stehe unter dringendem Tatverdacht. Der Mann gab zwar zu, am fraglichen Nachmittag auf dem Bielersee unterwegs gewesen zu sein. Weder er noch andere Personen an Bord seines Boots hätten aber zum fraglichen Zeitpunkt etwas Aussergewöhnliches festgestellt.

Das Gericht sah es letzten Oktober indessen als erwiesen an, dass der Mann für den Tod der jungen Frau verantwortlich sei. Die Indizien reichten für einen Schuldspruch. Insgesamt ergebe sich ein plausibles Bild des Unfallhergangs, das den Bootsführer schwer belaste, kam die Richterin zum Schluss.

Legende: Video Archiv: Schuldspruch im Bieler Bootsdrama abspielen. Laufzeit 03:32 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 30.10.2013.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Beat Gurzeler, 8405 Winterthur
    Der Mann scheint doch Dreck am Stecken zu haben, ansonsten würde er das Urteil weiterziehen. Die Gegend ist bekannt dafür für Schluckspechte, bin in der Gegend aufgewachsen ( bis im Jahr 1973 ).
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  • Kommentar von Edi Steinlin, 8903 Birmensdorf
    Eine einzige Frechheit dieses Urteil, der alte Mann hat ein junges Mädchen totgefahren und anschliessend jahrelang gelogen. Nun hat er 12 Monate bedingt akzeptiert, vermutlich weil er Angst hatte dass er doch noch ins Gefängnis muss. Dieser Richter sollte sich schämen, der alte Mann gehört nur für seine Lügereien ins Gefängnis.
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  • Kommentar von Roger Meyer, Wilderswil
    Wenn diese tat ein Ausländer begangen hätte und dieses urteil gefällt worden wäre würde der Aufschrei sofort da Kuscheljustiz.Aber es war ein guter Schweizer
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