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Brandgefahr im Wallis Feuer machen im Freien ab sofort verboten

Im Wallis sind die Böden stark ausgetrocknet. Deshalb erlässt der Kanton ein generelles Feuerverbot.

Plakat mit Aufschrift «Kein Feuer machen. Walbrandgefahr»
Legende: Das warme und trockene Wetter fordert seinen Tribut: Es herrscht hohe Waldbrandgefahr im Wallis. Keystone

Seit mehreren Wochen hat es nicht mehr ausgiebig geregnet. Die Böden im Wallis sind stark ausgetrocknet. Deshalb gilt ab sofort im ganzen Kantonsgebiet: Feuer machen im Freien verboten. So steht es in einer Mitteilung der Walliser Kantonsregierung.

Obwohl Wetterprognosen in den nächsten Tagen einige Gewitter voraussagen, bleibe die grosse Gefahr von Wald- und Flurbränden durch diese trockene Witterung, die warmen Winde und die hohen Temperaturen bestehen, heisst es weiter.

Verbot auch am 1. August?

Das Feuerverbot gilt auch für das Abfeuern von Feuerwerkskörpern. Die Verantwortlichen der Verkaufsstellen von Feuerwerk sind angehalten, ihre Kundschaft vor dem Kauf über diese Massnahme zu informieren. Die Situation werde in der Woche vor dem Nationalfeiertag nochmals neu eingestuft, schreibt der Staatsrat.

Die Lage könne sich erst nach einer intensiven Regenperiode von mindestens drei Tagen entspannen. Viel Regen ist gemäss SRF Meteo jedoch auch diese Woche nicht zu erwarten, trotz kleineren Regenschauern und Gewittern.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Bolliger (rolf.bolliger@quickline.ch)
    Ob dieses "Feuer-Verbot" am "Knaller-Tag" (Nationalfeiertag der Eidgenossenschaft) von den "Chlöpfer- und Kracher-Ideologen" wirklich befolgt wird, ist eher unwahrscheinlich! Diese Trockenheit (und somit Brandgefahr von Wälder und Felder) bietet doch eine gute Gelegenheit, sich wieder einmal über den Sinn und die Entstehung unseres "Geburtstages" stille und besinnliche Gedanken zu machen, statt die ganze Nacht lang Menschen und Tiere mit Böller- und anderen Knallkörpern zu belästigen!
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