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Leonard Bender steigt ins Rennen
Aus 10 vor 10 vom 04.03.2013.
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Bern Freiburg Wallis Christian Varone zieht sich zurück

Der Traum vom Staatsrat ist für den Walliser Polizeikommandanten geplatzt. Nach dem Ausgang des ersten Wahlgangs zieht die FDP Christian Varone zurück. Neu ins Rennen steigt Léonard Bender.

Für die Walliser FDP ist die Verteidigung ihres Sitzes in der Regierung nach dem Wahlsonntag in weite Ferne gerückt. Christian Varone erzielte zwar im ersten Durchgang mit 32'422 Stimmen ein respektables Resultat. Im Vergleich zu Oskar Freysingers Spitzenresultat von 53'178 Stimmen verblasste Varones Ergebnis allerdings.

Varone zog am Montagabend seine Kandidatur zurück. Er stelle das Wohl der Partei über seine eigenen Interessen, sagte er vor über 500 anwesenden FDP-Mitgliedern bei einer ausserordentlichen Generalversammlung. Er bedankte sich bei allen, die ihn unterstützten.

Bereits am Montagnachmittag hatte der Parteivorstand bekannt gegeben, beim zweiten Wahlgang erneut antreten zu wollen. Dafür schlug der Vorstand am Abend Léonard Bender vor. Die Generalversammlung wählte ihn per Akklamation. Keiner der anwesenden FDP-Mitglieder verlangte das Wort.

Ehemaliger Präsident der FDP Wallis

Der 56jährige Bender ist kein Unbekannter in der Walliser Politik. Er präsidierte bis 2009 die Walliser FDP und war von 2004 bis 2008 auch Vize-Präsident der FDP Schweiz. Sein verstorbener Vater sass von 1965 bis 1979 im Walliser Staatsrat.

Mit der Kandidatur von Bender ändert das Rennen. Bender stammt aus dem Bezirk Martigny und ist deshalb kein direkter Konkurrent von Oskar Freysinger, der im Bezirk Sitten antritt. Die Walliser Kantonsverfassung lässt nur einen Staatsrat pro Bezirk zu. Aus dem Bezirk Martigny stammt keiner der bisherigen Kandidaten.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von Marlene Zelger , 6370 Stans
    Der Kandidat Bender sei ein Kämpfer, meinte dieser selber. Wie ich ihn aber heute Morgen im Radio gehört habe, kommt er mir eher wie ein Polteri vor. Dass das Volk Herrn Varon wohl wegen seinem türkischen Feriensouvenir quasi - von den Medien beeinflusst - dermassen abgestraft hat, finde ich äusserst beschämend. - und anstössig...
  • Kommentar von T.Hofer , Rosshäusern
    So bleibt ihm mehr Zeit für's Steine sammeln =)
    1. Antwort von M. Tisserand , Schweiz
      Vielleicht bald "Steine klopfen" in der Türkei??
    2. Antwort von Marlene Zelger , 6370 -Sansd
      Wieso veranstaltet man wegen eines solchen Steines so ein Theater in der Türkei und hierzulande? Hätte Herr Varone diesen Stein nicht nach Hause genommen, läge dieser ziemlich sicher noch im Sandhaufen der Ruinen. Sollte er tatsächlich so kostbar sein, wäre er in einer abgesicherten Glasvitrine. im Museum aufbewahrt.
    3. Antwort von Fritz Frei , Buriram
      Jaja Frau Zelger, der Glaube allein macht selig. Und die unbedarften Vorurteile von Menschen, die nicht besonders viel wissen. Die Türkei hat ein intaktes Rechtssystem, so wie die Schweiz. Gerade deshalb konnten die Anwälte von Varone das Verfahren so lange hinausschieben wie unsere illegalen "Asylbewerber" ihre Ausschaffung.