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Was im Kanton Bern nun gilt
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 05.03.2020.
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Corona-Massnahme gelockert Im Kanton Bern müssen Gäste nicht mehr erfasst werden

Bei Veranstaltungen mit über 150 Personen mussten bisher die Namen der Gäste erfasst werden. Das fällt nun weg.

Der Kanton Bern ändert seine Praxis rund um das Coronavirus: Veranstalter, die mehr als 150 Gäste erwarten, müssen weiterhin im Vorfeld Kontakt aufnehmen mit der kantonalen Hotline 0800 634 634. Sie müssen aber die Namen ihrer Gäste nicht mehr erfassen. Das schreibt das kantonale Führungsorgan.

Der Kanton Bern habe die Kriterien für die Durchführung von Veranstaltungen nach den Empfehlungen des Bundes vom Mittwoch konkretisiert. Bern hatte bisher besonders strenge Vorgaben, die Registrierungspflicht bei Veranstaltungen hatte der Kanton von sich aus eingeführt. Nun sollen alle Kantone den Umgang mit Veranstaltungen gleich handhaben.

Diese Vorsichtsmassnahmen bleiben

Veranstalter müssen besonders gefährdete Personen auf das potenzielle Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus aufmerksam machen, schreibt das Führungsorgan des Kantons Bern. Zudem sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer über allgemeine Hygiene- und Schutzmassnahmen informiert werden, beispielsweise, indem die Flyer des Bundesamtes für Gesundheit aufgehängt werden.

Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, sollen aufgefordert werden, die Veranstaltung nicht zu besuchen. Diese Empfehlungen gelten auch für kleinere Anlässe, bei denen eine Kontaktaufnahme mit den Behörden aber nicht zwingend nötig ist. Verboten bleiben auch im Kanton Bern Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmenden.

Freiwillige Absagen von Veranstaltungen

Die Berner Museumsnacht wäre am 20. März gewesen – sie wurde nun abgesagt. «Die gegenwärtigen Auflagen von Bund und Kanton können an der Museumsnacht Bern nicht erfüllt werden», schreibt das Organisationskomitee auf der Website der Museumsnacht.

Lila und grün beleuchtetes Bundeshaus
Legende: Kein Farbenspiel dieses Jahr: Die Berner Museumsnacht 2020 ist abgesagt. Keystone

Kurzfristig wurde auch das Thuner Literaturfestival Literaare abgesagt, es hätte vom 6. bis 8. März stattfinden sollen. Die Programmkommission begründet, die Empfehlung des Bundesrats zu «Social Distancing» seien mit Begegnungen und Gesprächen über Literatur im Rahmen des Festivals nur schwer zu vereinbaren.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 Uhr; haee;preet

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Manfred Sommer  (FrediSommer)
    Stellen Sie sich vor, Sie sind für eine Veranstaltung verantwortlich. Führen diese Veranstaltung durch und es stellt sich heraus, dass ein Teilnehmer Träger des Viruses war. Man hat keine Namen der Teilnehmenden, man nicht nur nichts, sondern wird dann von der Presse letztendlich dafür verantwortlich gemacht. Man kann dann überall hören und sehen, dass ein Teilnehmer an dieser Veranstaltung infiziert war. Der gute Namen des Veranstalters ist auf lange Zeit dahin!
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  • Kommentar von Nicolas Pythoni  (Nicolas Pythoni)
    Was ist der Grund für die Lockerung?
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    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Nicolas Pythoni Guten Tag Herr Pythoni, danke für die Frage! Laut dem Kommunikationsverantwortlichen des Kantons Bern in Sachen Coronavirus ist das eine Anpassung an die Empfehlungen des Bundesrats. Vor diesen neusten nationalen Empfehlungen gab es verschiedene Handhabungen in den Kantonen. Die Registrierung der Gäste hatte der Kanton Bern von sich aus eingeführt. Nun sollen alle Kantone den Umgang mit Veranstaltungen gleich handhaben.
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  • Kommentar von Sebastian Müller  (sebmul)
    So direkt hat man das noch selten gesehen, dass Kohle über Leben geht.
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