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Das Ende der Dumpingpreise Bergbahnen Saas-Fee suchen eine «Exitstrategie»

Weil die Strategie mit günstigen Skiabos nicht aufgeht, will der österreichische Investor die Preise wieder verteuern.

Legende: Video Das Ende der Dumpingstrategie abspielen. Laufzeit 04:17 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 10.01.2019.

Mit einem Saisonabonnement zum Dumpingpreis haben die Bergbahnen von Saas-Fee den Wintertourismus durchgeschüttelt. Jetzt zeigt sich: längerfristig geht die Strategie nicht auf.

Grosse Aufmerksamkeit

Als die Bergbahnen von Saas-Fee vor drei Wintern das Saisonabonnement zum Preis von 222 Franken verkauften, war das Echo gross. Saas-Fee gelangte mit der Aktion international in die Medien. Von einem genialen Marketing-Coup war die Rede. Doch Skeptiker prophezeiten schon damals, dass die Rechnung am Ende nicht aufgehen werde.

Schröcksnadel kündet höhere Preise an

Das sieht nun wohl auch der neue Grossaktionär Markus Schröcksnadel so. Der österreichische Investor verbrachte zu Jahresbeginn einige Ferientage in Saas-Fee.

Angesprochen auf die Dumpingstrategie erklärte Markus Schröcksnadel gegenüber der Fernsehsendung «Schweiz aktuell»: «Es hat uns schon gewundert, dass so ein tolles, elitäres Skigebiet zu diesem Preis verkauft wird.» Der Preis müsste nun sicher angepasst werden. Um wieviel, könne er derzeit aber noch nicht sagen.

Das richtige Mass finden

Simon Bumann, Vizepräsident des Verwaltungsrats der Saastal Bergbahnen erklärt das Dilemma: «Es braucht eine Exitstrategie. Wir können nicht von Null auf Hundert und müssen jetzt erst einmal analysieren, wozu der Markt bereit ist.»

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Hubert Glauser (Hubiswiss)
    Aber auf jeden Fall darauf verzichten ein dynamisches Preismodel einzuführen. So wie dies St. Moritz und Zermatt eingeführt haben. Tageskarte von 100 CHF sind ein no go!!
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  • Kommentar von b. glaset (glaset)
    ganz einfach, macht einfach normale Preise die ihr braucht und gut ist! Aber das ganze ist ein Paradebeispiel für die Verkaufsmanager, die meinen mit Superaktionen könne man den Markt kaufen. Die Rechnung ging und geht auch in Zukunft nie auf! Es ruft kurzfristig die Geiz ist geil Generation auf den Plan, aber diese sind nicht die treuen Kunden der Zukunft.
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