Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Roland Squaratti, wie geht es Gondo wirklich? abspielen. Laufzeit 08:11 Minuten.
08:11 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 21.12.2018.
Inhalt

Das Gespräch zum Abschied Manchmal muss man nachfragen: Wie geht es Gondo wirklich?

32 Jahre lang arbeitete Christian Strübin für das Regionaljournal. Sein Geschenk zum Abschied: ein Blick auf Gondo.

Das Land, die Region Bern Freiburg Wallis, hat in den letzten Jahrzehnten eine ganze Reihe regionale und lokale Katastrophen bewältigen müssen, Unwetter und Hochwasser, Lawinen und Brände. Der verheerende Erdrutsch von Gondo (VS) am 14. Oktober 2000 gehörte zu den besonderen Ereignissen in dieser Reihe.

Gondo ist längst wieder aufgebaut. Aber hat, verglichen mit dem Jahr 2000, die Hälfte der Bevölkerung eingebüsst. Hauptgrund: Die Wohnsitzpflicht der Zöllner und Grenzwächter wurde im Jahr 2000 abgeschafft.

Ein Dorf, das nie aufgibt

Aber Gondo gibt nie auf. Auch wenn es schwierig ist. Das zeigt ein Gespräch mit Gemeindepräsident Roland Squaratti. Er war vor 18 Jahren bereits junger Gemeindepräsident und Leiter des Krisenstabes.

Die kleine Gemeinde Gondo-Zwischbergen besinnt sich heute auf ihre Qualitäten, packt die Chancen, wenn zum Beispiel digitale Goldgräber hier dank günstiger Energie eine Firma gründen.

«Das Regi wurde für mich erfunden»

Personen-Box aufklappenPersonen-Box zuklappen
Porträt eines Mannes.
Legende:Reporter Christian Strübin geht in Pension.Charles Benoit/SRF

Am 21. Dezember hat Christian Strübin nach 32 Jahren seinen letzten Arbeitstag im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis». Am liebsten war ihm über all die Jahre, wenn er Geschichten «abebrätsche» konnte – am besten eine für die Morgensendungen, eine für den Mittag und eine für den Abend.

Er war der geborene Reporter, vorzugsweise unterwegs im weitläufigen Sendegebiet, gerüstet für jedes Ereignis im Kofferraum seines Wagens: Aufnahmegerät, blaue Wachsjacke, Hut und Gummistiefel waren stets dabei. «Das Regi wurde für mich erfunden», beliebt Strübin gerne schelmisch zu sagen.

In 32 Jahren Regionaljournal erlebte Christian Strübin viel Freude, aber auch viel Leid: Unwetter Brig (1993), Canyoningunglück Saxeten (1999), Hochwasser am Thunersee (1997 und 2005), Lawinenwinter (1999), Sturm Lothar (1999), Gondo (2000). Überall war Christian Strübin schnell vor Ort, berichtete abgeklärt und unaufgeregt über das Geschehene.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?