Buskers Bern Das grosse Aufatmen der Organisatoren

Sie befürchteten Regen und trotzten der Kälte. Die Organisatoren des 14. Strassenmusikfestivals Buskers in Bern haderten im Vorfeld mit den düsteren Wetterprognosen. Es kam besser als erwartet.

Die Latin Jazz Band «Forro Mior» tritt beim Strassenmusikfestival Buskers auf Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Latin Jazz Band «Forro Mior» tritt beim Strassenmusikfestival Buskers auf. Keystone

Das garstige Wetter am Donnerstag und am Freitag hat dem Strassenkünstlerfestival Buskers Bern ein bisschen einen Strich durch die Rechnung gemacht.

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Bildlegende: Buskers-Leiterin Christine Wyss zieht trotz Wetterpech eine positive Bilanz des diesjährigen Festivals. Michael Sahli/SRF

Dennoch wurden 65'000 Zuschauer gezählt, 12'000 weniger als bei der letztjährigen - vollkommen regenfreien - Ausgabe.

Über 25'000 Besucher leisteten den freiwilligen Beitrag und erwarben Festivalbändeli und Programmhefte, wie die Organisatoren am Sonntag mitteilten. Die Veranstalter hoffen, mit dem Erlös die wegen des schlechten Wetters gestiegenen Kosten decken zu können.

An den ersten beiden Tagen mussten «kältesensible» Nummern wie diejenige der Schlangenfrau Nina Burri ins Buskershaus im Kornhausforum verlegt werden. Auch der Saal des Restaurants Webern wurde für Konzerte zur Verfügung gestellt.

Strassen-Komödiant Goronwy Thom aus Grossbritannien jongliert am Strassenmusikfestival Buskers. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Strassen-Komödiant Goronwy Thom aus Grossbritannien jongliert am Strassenmusikfestival Buskers. Keystone

Das Buskers Bern gilt von jeher als ausserordentlich friedfertig. So hat es nach Angaben der Polizei erneut keinerlei nennenswerte Zwischenfälle gegeben. Das Buskers sei «mit Abstand die friedlichste Openair-Veranstaltung dieser Grössenordnung», heisst es.