Zum Inhalt springen
Inhalt

Bern Freiburg Wallis «Das Grundproblem der Reitschule ist die Trägerschaft»

Der städtische Sicherheitsdirektor Reto Nause biss sich in der zu Ende gehenden Legislatur an der Reitschule stets die Zähne aus. Um Scharmützel um das Kulturzentrum künftig zu vermeiden fordert der CVP-Gemeinderat ein Entgegenkommen der Trägerschaft sowie einen verlässlicheren Sicherheitsdienst.

Die Stadt Bern habe die Aufwendungen in Bezug auf die Sicherheit von sportlichen Grossanlässen in letzter Zeit praktisch halbieren können, sagt der städtische Sicherheitsdirektor Reto Nause (CVP).

Nur mit den Vorkommnissen rund um das Berner Kulturzentrum Reitschule kommt der Gemeinderat nicht zurecht. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren zu Auseinandersetzungen zwischen Sympathisanten der Reitschule und der Polizei.

Daher fordert Nause, dass die Trägerschaft vom Modell der Basisdemokratie abrücke und so zum verlässlicheren Dialogpartner werde. Die Anfrage für einen Dialog von Seiten der Polizei sei von der Trägerschaft der Reitschule stets abgelehnt worden. Zudem fordert Nause einen besser aufgestellten Reitschule-Sicherheitsdienst.

Erich Hess vs. Michael Aebersold

Zwei neue Kandidaten für den Berner Gemeinderat kreuzen die Klingen. Der SVP-Gemeinderatskandidat Erich Hess beklagt, dass die Stadt seit drei Jahrzehnten in der Reitschule Recht und Ordnung nicht durchsetzen könne. Daher gehöre sie geschlossen und umgenutzt. SP-Gemeinderatskandidat Michael Aebersold sieht in der Reitschule ein «Wahrzeichen und ein wichtiges Kulturzentrum für die Berner Jugend.»

Zur Lösung der Gewalt-Probleme rund um die Reitschule pocht auch Aebersold (SP) auf bessere Rahmenbedingungen - insbesondere in der Suche nach einer neuen Drogenanlaufstelle. Die Reitschule für Drogenprobleme auf dem Vorplatz zu machen, sei nicht statthaft. Erich Hess (SVP) sieht für Jugendliche in Bern viele andere Möglichkeiten auszugehen und sich zu beschäftigen, statt sich auf dem Vorplatz aufzuhalten.

Die Themen im Wahlkampf

Alle bisherigen Gemeinderatsmitglieder nehmen zu einem Stadtberner Thema Stellung. Zudem konnte jede Liste zwei Kandidaten an ein Duell schicken. Es wurden nur die Listen der etablierten Parteien berücksichtigt.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger (robo)
    Die Trägerschaft der "Berner Anarchisten-Kaserne" (Reitschule), kennt das Wort "Basisdemokratie" gar nicht! Ihr anarchistisches Verhalten, den Behörden gegenüber, war und ist schon immer für Normalbürger eine unverständliche Art gewesen! Dass sich die "Reitschulbetreiber" dann sogar als Schutz-Schilder vor die gegen Polizeibeamte Steine werfenden Vandalen stellen, gibt diesem ganzen Berner "Schandfleck" den "Rest"! Es sind keine links/rechts Extreme gefordert, aber endliches politisches Handeln!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Roman Loser (Jessica)
    Das Grundproblem der Reithalle ist die Zusammensetzung der Stadtregierung von Bern!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Adrian Flükiger (Ädu)
      @Loser: Am besten weiss um die Grundproblematik Einer aus Embrach - Bingo. Deshalb, haltern wir Berner (hoffentlich) aus Überzeugung am bewährten Schlüssel der Stadtregierung fest!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Bruno Hochuli (Bruno Hochuli)
      Herr Loser, nur weil jemand aus einem anderen Kanton ist, heisst es noch lange nicht, dass er Unrecht hat. Ich lebte einige Jahre in Bern und habe mich am Schandfleck Reitschule geärgert. Diesen Saustall sollte mann wircklich räumen. Gescheite Leute kommen dort sicher nicht raus, meistens leider nur Randalierer und Chaoten.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen