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Bern Freiburg Wallis Das «Haus der Religionen» in Bern ist eröffnet

Der Neubau vereinigt acht Weltreligionen unter einem Dach und will beweisen, dass ein friedliches Miteinander und Nebeneinander möglich ist. Planung, Finanzierung und Bau dauerten 12 Jahre. Die Eröffnung stiess in der Bevölkerung auf viel Interesse.

Für Gerda Hauck, die Präsidentin des Vereins «Haus der Religionen» in Bern ist die Eröffnung ein grossartiger Augenblick. Rund ein Dutzend Jahre brauchte es nämlich, die zu Beginn belächelte Idee umzusetzen und mit 11,5 Millionen Franken zu realisieren.

Tausende von Besucherinnen und Besucher streiften durch den Neubau, warteten geduldig, bis sie Einlass fanden und überraschten die Gastgeber mit ihrer schieren Menge.

Allerdings weiss die Präsidentin auch, dass das neue Zentrum der acht Welt-Religionen nun den Tatbeweis erbringen muss, dass ein friedliches und tolerantes Miteinander und Nebeneinander eben möglich ist.

Auch deshalb ist sie über den langen Reifeprozess des Projekts froh: «Wir haben nun 12 Jahre Zeit gehabt, die Balance zwischen Nähe und Distanz zu finden».

«Das Werk progressiver Menschen»

Dessen ist sich auch Mustafa Memeti bewusst. Der Musilim ist der Iman der neuen Moschee im Haus der Religionen. «Jetzt können wir zeigen, dass es geht. Das Haus ist das Werk progressiver Menschen.» Von den acht Religionen haben deren fünf eigene Andachtsräume eingerichtet, die miteinander mit «Dialogzonen» verbunden sind.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von G.Beretta, Bern
    super idee, leider kommt diese zu spät! Religionen haben längst versagt, alle zusammen. Die Welt war und ist barbarisch. Das Bewusstsein der Menschheit sollte erhoben werden aber sicher nicht durch veraltete und irrationale Ideologien. Religion ist wo Arroganz und Ignoranz Hand in Hand gehen. Amen
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  • Kommentar von Rolf Bolliger, Orpund
    11'500'000.- Fr. wurde investiert, um die "acht Weltreligionen" in einem EINZIGEN Ort (Haus) integrieren zu können. Ein vorbildliches Unterfangen, das natürlich in das multikulturellste Land in Europa bestens passt! Wie ist doch unser Planet "Welt" verschieden: Es gibt Länder, in denen werden täglich Dutzende von Menschen wegen ihre NICHT RICHTIGEN Religion ermordert und dann gibt's kleine Ländchen, die Millionen investieren, um die verschiedenen Religionen friedlich zusammen zu führen!
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  • Kommentar von B. Kerzenmacher, Frauenfeld
    "La seule excuse de Dieu, c'est qu' il n'existe pas" ( Stendhal ) Das Verdikt war vor 200 Jahren so passend wie es bis heute beständig passender geworden ist.
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