Tram Bern - Ostermundigen Der 2. Anlauf kostet Stadt Bern 25 Millionen

Das Tram zwischen Bern und Ostermundigen wird wieder konkret für die Parlamente von Stadt und Kanton Bern. Diesen Sommer fallen die Würfel. Nach dem Kanton stellt nun auch die Berner Stadtregierung einen Kreditantrag.

Tram in Strasse Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Die Visualisierung des neuen 10er-Trams in der Berner Viktoriastrasse. zvg Stadt Bern

Die Stadt Bern müsste an die Gesamtkosten von rund 260 Millionen Franken für ein neues Tram zwischen Bern und Ostermundigen knapp 25 Millionen beisteuern. Der Gemeinderat legt dieses Kreditbegehren nun dem Stadtparlament vor. Darin inbegriffen sind die Kosten für fällige Sanierungsarbeiten. Der Stadtrat wird nach den Sommerferien 2017 entscheiden, die Volksabstimmung ist Ende November vorgesehen.

Stadt Bern entscheidet zuletzt

Vorher, nämlich in der Juni-Session, wird das Kantonsparlament über einen Kantonsanteil von gut 100 Millionen entscheiden.

Die Stadtberner wissen also, wie der Kanton entschieden hat und ob es gegen den grossrätlichen Kreditbeschluss ein Referendum gibt.

Ostermundigen hat sich im April 2016 an der Urne bereits entschieden, mit einem Ja zu einem neuen Tram als Ersatz für die überfüllten Busse der Linie 10.

Bermobil wird als Notmassnahme den 2,5-Minuten-Takt einführen. Die Kapazitätsgrenze sei damit erreicht.

Das Projekt ist praktisch unverändert

Für die Stadt Bern geht es um das gleiche Projekt eines 10er-Trams wie 2014. Die einzige Änderung: In Ostermundigen wird die Rüti nicht mehr mit einem Tram, sondern mit Shuttlebussen erschlossen. Baubeginn ist im besten Fall 2022.