Zum Inhalt springen

Bern Freiburg Wallis Die beiden Jungbären könnten in Bern bleiben

Die russische Bärin Mascha hat Mitte Januar im Tierpark Dählhölzli zwei Junge bekommen. Der Vater darf bei der Familie bleiben, auch wenn das für die Kleinen ein Risiko bedeutet. Für die beiden Jungbären wird ein Platz gesucht

Legende: Video Bären-Nachwuchs abspielen. Laufzeit 2:03 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 28.03.2014.

Mischa und Mascha waren der Stadt Bern im Jahr 2009 von der russischen Präsidentengattin geschenkt worden. Nun haben die beiden russischen Bären Nachwuchs gezeugt.

Anders als beim Nachwuchs im Bärenpark soll Vater Mischa bei der Bärenfamilie im Tierpark bleiben. Der Bärenmann werde bewusst nicht abgetrennt, schreibt der Tierpark. Auch wenn die Möglichkeit bestehe, dass er die Jungtiere töte. Das könne auch in der freien Natur geschehen. Man wolle zum Wohl von Mischa vermeiden, dass er bis zu zwei Jahre alleine in einem Abtrenngehege leben müsse. «Ihn wegzusperren wäre eine Tierquälerei», sagt Tierparkdirektor Bernd Schildger im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Die beiden Jungbären sollen auch keine «vermenschlichenden» Namen erhalten. Sie heissen schlicht 3 und 4. Bis jetzt erhielten die meisten Tiere des Berner Tierparks Namen. «Wir wollen die Tiere nicht vermenschlichen und überdenken deshalb das Taufen der Tiere», so Schildger.

Die Zukunft der beiden - noch sehr kleinen - Braunbären ist offen. Wenn sie gross werden, wird der Platz knapp. «Wir werden jeden erdenklichen Aufwand treiben, um einen Platz für sie zu finden», sagt Tierparkdirektor Schildger. Allenfalls könnte der Nachwuchs auch in Bern bleiben. Das Gehege sei für maximal vier Bären gross genug.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

2 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Berhhard Berner, Bern
    Der Name ist allerkleinstes Problem, Bären gehören gar nicht hierher sondern in ihre Welt. Ausserhalb der Parks werden die Bären & Wölfe geschossen hier. Nurgeldinteressenland wie die CH hat nötiges Gefühl nicht für Natur. Die Umgebung der CH ist auch so unnatürlich gesäubert und vermenschlicht. Natur und Schweiz ist wie die Faust aufs Auge. Hätte man weniger Geld so könnte man die Natur nicht krankpflegen. In südlichen Länder wo das Geld fehlt dazu hat es auch noch mehrheitlich Wilde Natur.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Guggisberg, Busswil
    Bären ohne Namen sind eine keine gute Lösung. Es geht nicht um Vermenschlichung, sondern darum das "Objekt" zu einem Subjekt werden zu lassen zu dem die Menschen eine Beziehung aufbauen und darüber sprechen können. Den Bären kann's egal sein !!!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen