Die Berner Museumsnacht könnte noch mehr wachsen, will aber nicht

Weit mehr Institutionen möchten an der Museumsnacht mitmachen, als das OK will. Es gibt strenge Kriterien.

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Bildlegende: Projektleiterin Silvia Müller vor dem Bundeshaus, einer der Attraktionen an der Berner Museumsnacht. SRF

Jedes Jahr machen neue Institutionen bei der Berner Museumsnacht mit, dieses Jahr sind es 38. Und noch viel mehr möchten jeweils dabei sein, sagt Projektleiterin Silvia Müller.

Doch wer im Programm der Museumsnacht etwas anbieten will, muss dem OK ein Projekt vorlegen, das streng geprüft wird: «Wir schauen zum Beispiel darauf, dass nicht an zwei, drei Orten das Gleiche geboten wird». Und die Museumsnacht solle bleiben, was sie ist, sagt Silvia Müller: «Wir möchten nicht, dass alle Galerien offen sind, dass alle Läden offen sind. Wir möchten die Leute in den Museen haben.»

Von der Anzahl der Angebote her will die Berner Museumsnacht laut Silvia Müller nicht mehr wachsen. Aber die sogenannten Gäste der Museumsnacht sollen immer wieder wechseln. Das sind Institutionen wie zum Beispiel dieses Jahr «Energie Wasser Bern» mit der neuen Energiezentrale. Mit diesen Wechseln, sagt Silvia Müller, will die Museumsnacht interessant bleiben fürs Publikum.

Die 12. Museumsnacht findet am 21. März 2014 statt.