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Die besondere Ruder-Regatta Wenn sich Ruderer durch Seegras und an Sandbänken vorbei kämpfen

Der Profi-Ruderer und der Hobbysportler, jung und alt sind beim Armada-Cup am Start. Das Ruderrennen findet jeweils am letzten Oktober-Wochenende auf dem Wohlensee statt. Dieses Jahr zum letzten Mal in diesem Rahmen - und das bei Regen und Kälte.

Was ist der Armada-Cup?

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1987 fand der erste Armada-Cup auf dem Wohlensee statt. Ein vergleichbares Ruderrennen gab es bis dahin nicht.

Die Strecke: 9 km lang, 7 Kurven. Start ist in Mühleberg. Das Ziel ist in Hinterkappelen.

Herausforderungen: Sandbänke und Seegras müssen die Ruderer beachten. Der Stromkonzern BKW mäht jeweils vorher das Seegras im Wohlensee, damit das Rennen überhaupt stattfinden kann.

Woher der Name? Armada heisst auf spanisch Kriegsflotte. Wegen des Massenstarts mit über 250 Booten haben die Veranstalter diesen Namen gewählt.

Die beiden Nachwuchs-Ruderer Lia und Tom Schlunegger aus Iseltwald wollten sich diese letzte Gelegenheit nicht nehmen lassen. Sie ruderten zum ersten Mal mit. «Der Massenstart sei eine Herausforderung», sagt der 15-jährige Tom. Seine Zwillingsschwester Lia meint: «Ein spezielles Rennen. Man muss Sandbänken ausweichen und schauen, dass man mit den Rudern nicht im Seegrass stecken bleibt.

Das Rennen startet beim Stauwehr in Mühleberg. Dorthin kommen die 270 Teilnehmenden nur auf dem Wasser. Sie rudern also schon mal die Strecke, die sie dann beim Wettkampf nochmals zurück legen. Das Einwassern passiert in Hinterkappelen und erfordert Disziplin, sagt Roland Kallmann. Und wer seine Einsteigezeit verpasst, muss warten und dann halt schneller rudern, damit er rechtzeitig am Start ankommt.

Die 32. Ausgabe des Armada-Cup ist die letzte, die Thomas von Burg organisiert. Im diesjährigen Rahmen mit einem internationalen Teilnehmerfeld werde es den Armada-Cup nicht mehr geben. Es hätten sich keine Nachfolger gefunden, die das übernehmen wollten, sagt OK-Präsident Thomas von Burg. Er hat im OK auch fürs Sponsoring geschaut. Er habe zwar immer genug Sponsoren gefunden. Aber, so von Burg: «Das ist Knochenarbeit.»

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