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Stadt Freiburg Die Kantonsregierung will die Grossfusion

Der Staatsrat hat einen provisorischen Perimeter von Gemeinden festgelegt, welche bis 2022 fusionieren könnten.

Eine Karte der neun Gemeinden.
Legende: Die mögliche neue Grossgemeinde an der Grenze zum Sensebezirk. Wikimedia/Tschubby/SRF

Bei den neun Gemeinden handelt es sich um die Gemeinden der politischen Agglomeration Freiburg – mit Ausnahme des deutschsprachigen Düdingens. Wie der Staatsrat in einer Mitteilung schreibt, hätten alle Gemeinden ihr Interesse bekundet, an den Arbeiten der konstituierenden Versammlung teilzunehmen.

Diese Versammlung, die im November vom Volk gewählt wird, hat dann drei Jahre Zeit, um dem Staatsrat einen Entwurf einer Fusionsvereinbarung zu unterbreiten. Das letzte Wort hat 2020 die Bevölkerung in den betroffenen Gemeinden.

Drittgrösste Stadt der Westschweiz

Die Gemeinden im provisorischen Fusions-Perimeter zählen zusammen rund 75'000 Einwohnerinnen und Einwohner. Damit wäre Freiburg nach Genf und Lausanne die drittgrösste Westschweizer Stadt – und auch schweizweit unter den zehn grössten Städten.

Die Gemeinde Villars sur Glâne steht der Fusion kritisch gegenüber. Sie müsste mit einer Steuererhöhung rechnen. Und eine massive Erhöhung würden die Stimmbürger nicht schlucken, sagt Gemeindepräsidentin Erika Schnyder.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Je mehr wir Fusionen zulassen, desto mehr Macht hat der Staat über uns. Wir sollten uns deshalb mit unserer speziellen Demokratie gerade nicht zu solchen Szenarien verführen lassen. Es geht den Staaträten nicht um uns, es geht denen nur um ihre Macht und Bekanntheit. Wir brauchen nämlich keine Fusionen, wir können auch so Zusammenarbeiten wo es möglich ist. Die Vorteile von Unabhängigkeit oder Vielfalt dürfen wir jedoch nicht aus unseren Händen geben. Freundschaft ist grösser ohne Zwänge!
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