Abbau bei der Post Die Post streicht im Wallis ein Drittel der Poststellen

Im Wallis werden bis ins Jahr 2020 insgesamt 22 Poststellen geschlossen. 38 Mitarbeiter müssen um ihre Stelle bangen.

Der Leistungsabbau bei der Post geht weiter. Im Wallis werden in den nächsten drei Jahren 22 Poststellen geschlossen. Anstelle der klassischen Poststellen treten sogenannte Partneragenturen. Dies sind vor allem kleine Dorfläden, welche einen Grossteil der Dienstleistungen der klassischen Post anbieten werden.

«  Es ist kein Leistungsabbau, sondern eine Transformation der Post. »

Thomas Baur
Leiter Poststellen und Verkauf Post CH

Bereits heute existieren im Wallis 63 Partneragenturen, welche Dienstleistungen der Post anbieten. Ihnen stehen heute 65 klassische Postfilialen gegenüber. Die Post garantiert bis ins Jahr 2020 den Weiterbestand von 43 klassischen Poststellen im Wallis.

38 Arbeitsplätze gefährdet

Von der geplanten Schliessung der Poststellen werden 38 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Post betroffen sein. Dies lässt den Walliser Wirtschaftsminister Christophe Darbellay aufhorchen. Der Abbau der Stellen sei sehr schmerzhaft für die Region. Er fordert die Post dazu auf, die betroffenen Angestellten an einem anderen Ort weiterzubeschäftigen und verlangt einen Sozialplan.

«  Der Abbau von 38 Arbeitsplätzen ist sehr schmerzhaft für unsere Randregion. »

Christophe Darbellay
Wirtschaftsminister Kanton Wallis

Thomas Baur, Leiter Poststellen und Verkauf bei Post CH, will alles daran setzen, dass ein Grossteil der 38 betroffenen Angestellten in Zukunft bei der Post weiterbeschäftigt werden kann. Ein Teil der betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter könne beispielsweise die Stelle von Postangestellten übernehmen, die in einer anderen Filiale pensioniert werden.