Eidgenössisches Jodlerfest Die Zahlen zum Riesenfest

Am Freitagnachmittag beginnt in Brig das 30. Eidgenössische Jodlerfest. Ein paar Zahlen illustrieren die Dimensionen dieses Anlasses, welcher nur alle drei Jahre stattfindet.

Die Hauptbühne. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: In Brig ist alles bereit für Jodlerinnen, Alphornbläser und Fahnenschwingerinnen. Priska Dellberg/SRF

  • 5'500'000 Franken beträgt das Budget des Jodlerfests.
  • 150'000 Besucherinnen und Besucher werden erwartet – das wären ähnlich viele wie bei der letzten Austragung in Davos 2014.
  • 40'000 Helferstunden leisten die rund 2000 freiwilligen Helferinnen und Helfer. Nicht eingerechnet sind dabei Leistungen von Armee und Zivilschutz.
  • 30'000 Logiernächte in der Region werden durch das Jodlerfest generiert. Nebst Hotels und Parahotellerie stehen auch 24 Zivilschutzanlagen, Turn- oder Mehrzweckhallen für Übernachtungen zur Verfügung.
  • 12'000 Aktive aus den Sparten Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen haben sich angemeldet.
  • 7000 Sitzplätze bieten die 24 Festzelte und Festhütten im Jodlerdorf rund um das OS-Schulzentrum Glis.
  • 510 Ehrengäste werden zu den offiziellen Anlässen eingeladen. Am Sonntag werden mit Alain Berset und Ueli Maurer gleich zwei Bundesräte am Festakt vor Ort sein.
  • 30+ ausländische Medienschaffende haben sich akkreditiert: von Italien und Norwegen über Kanada bis nach China.

Wer darf singen – wie wird benotet?

Jeder darf mitsingen, aber nicht alle sind zu den Wettbewerben zugelassen. Wer einen Auftritt vor Juroren will, um sich mit anderen zu messen, muss sich in einem der fünf regionalen Unterverbände qualifizieren. Wer dieses Ziel erreicht, ist «eidgenössisch».
Die Interpreten treten vor drei Juroren auf. Diese beurteilen anhand zahlreicher Kriterien den Vortrag und erteilen eine Note: von 1 (sehr gut) bis 4 (unbefriedigend).

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)

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