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Max Reichen: «App soll Vereinfachung für Veranstalter und Gäste sein.»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 02.03.2020.
abspielen. Laufzeit 02:36 Minuten.
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Digitale Anwesenheitsliste App soll Kulturveranstaltern das Leben erleichtern

Die Berner Bar- und Clubkommission initiiert eine App, um Gäste von Theatern oder Konzerten einfacher zu registrieren.

Am Wochenende waren Organisatoren von Kulturveranstaltungen mit weniger als 1000 Besucherinnen und Besuchern besonders gefordert. Sie mussten die Identität von allen Gästen festhalten und in Erfahrung bringen, ob sich darunter Rückkehrer aus gefährdeten Gebieten befanden. Dieses Prozedere mit Einschreiben in Listen am Eingang hatte teilweise Verzögerungen zur Folge. Besucherinnen und Besucher von Konzerten, Festen oder Theateraufführungen brauchten dementsprechend Geduld. Damit könnte nun Schluss sein.

Aufwand verkleinern

Wie der Verein Bar- und Clubkommission Bern (Buck) mitteilt, wird für das kommende Wochenende eine Webapp zur Verfügung stehen, die den Veranstaltern das Verwalten der Anwesenheitslisten erleichtern soll. «Die App soll den Aufwand für die Betriebe verkleinern», so die Buck. Zudem soll die App für den Gast den Prozess am Einlass vereinfachen.

So funktioniert die App

Die Besucherinnen und Besucher registrieren sich vor Beginn der Veranstaltung auf der App. Zuhause, oder auf dem Weg zur Veranstaltung. Damit bekunden die Gäste ihr Interesse, an der Veranstaltung teilzunehmen. Am Eingang zum Veranstaltugnslokal erkennt der Veranstalter den registrierten Gast, was zu einem reibungsloseren Einlass-Prozess führt. Veranstalter stellen ihren Gästen die App kostenlos zur Verfügung. Die Datenschutzauflagen würden eingehalten.

Wie Max Reichen, Co-Präsident der Buck sagt, bestehe weiterhin die Möglichkeit, sich an den Eingängen der Veranstaltungsorte zu registrieren. Das könne jeder Veranstalter selber entscheiden. Ob und wieviel die Veranstalter für die Verwendung der App bezahlen müssen, werde man zu einem späteren Zeitpunkt klären, sagt Reichen. «Wir werden im Nachhinein auf die Solidarität der Beteiligten zählen, nicht dass wir dann auf den Kosten sitzen blieben.» Wichtig sei jetzt einfach, dass der Betrieb aufrechterhalten werden könne.

Im Dialog bleiben mit den Behörden

Ausserdem appelliert der Verein der Berner Bar- und Clubbetreiber weiterhin an die Eigenverantwortung der Gäste, sich von Veranstaltungen fernzuhalten, auch wenn noch keine Grippe-Symptome aufgetreten seien.

Die Buck zeigt sich zuversichtlich, dass Veranstalter von Anlässen mit weniger als 1000 Besuchern weiterhin ihre Veranstaltungen durchführen können.

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 12:03 Uhr; sahm;gygm

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