Drei Tage Gigantismus – drei Tage Volksfest

Gleich drei Tage war die Tour de France zu Gast in der Region. Am Montag mit der Etappe nach Bern, am Dienstag mit dem Ruhetag in der Region und am Mittwoch mit der Etappe ins Wallis. Und das grösste Radrennen der Welt hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Hunderttausende am Strassenrand, die den Fahrern zujubeln, geschmückte Fenster und Strassenzüge, spektakuläre Bilder der Berner Altstadt oder des Mont-Blanc-Massivs: Die Tour de France war ein dreitägiges Volksfest.

Zweifellos ein aufwändiges Volksfest: Die Kantone Bern und Wallis investierten gemeinsam mit den Etappenorten je rund zwei Millionen Franken für die Durchführung. Hinzu kommen unzählige Arbeitsstunden der über tausend Helfer entlang der Strecke, des Zivilschutzes oder der Blaulichtorganisationen.

«Für die Region ein Glücksfall»

War es den Aufwand wert? «Ja, die Tour war für die Region ein Glücksfall», sagt SRF-Reporter Matthias Haymoz, der den ganzen Tross vom Seeland über Bern bis ins Wallis verfolgt hat. Klar könne man den Gigantismus auch kritisieren oder in Frage stellen. Aber Radprofis, die einen Aareschwumm nehmen und die Bilder in alle Welt versenden? «Solche Werbung ist tatsächlich unbezahlbar», so Matthias Haymoz.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 / 6:32 Uhr)