Durchzogene Bilanz der «Agenda 21» im Wallis

Die industriellen Schadstoffe in der Rhone haben in den letzten fünf Jahren stark abgenommen. Weniger positiv wird in einem Bericht die Entwicklung im Tourismus aus der Sicht der Nachhaltigkeit gewertet.

Die Rhone fliesst durch eine Brücke, links und rechts sind Berge. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Rhone: Weniger Schadstoffe als noch vor fünf Jahren. Keystone

Zu viele kalte Betten in Zweitwohnungen und zu wenig warme Hotelbetten, das sei nicht nachhaltig. Als positiv wertet der Bericht hingegen die Anstrengungen der Regierung für die Wiedereingliederung von Behinderten und Arbeitslosen. Der Anteil der Sozialhilfebezüger sei im Wallis im Vergleich zu anderen Kantonen sehr gering.

An den Walliser Schulen wird derzeit eine Sensibilisierungsaktion für die Nachhaltigkeit durchgeführt. So können Schulen zum Beispiel die Sanierungsarbeiten an der Deponie des Chemiewerkes Cimo in Monthey besichtigen und daraus lernen. So konnten schon rund 1600 Schülerinnen und Schüler erreicht und für die Nachhaltigkeit sensibilisiert werden, wie es im Bericht heisst.

Die «Agenda 21» ist aus der Walliser Olympiakandidatur 2006 entstanden. Der Kanton lässt seit damals die Nachhaltigkeit in wichtigen Bereichen wie Tourismus, Energie und Raumplanung regelmässig überprüfen.