Ehemaliger Burgdorfer Kadettenchef und Lehrer ist geständig

Die Staatsanwaltschaft hat die Strafuntersuchung gegen den Burgdorfer Lehrer abgeschlossen, dem vor einem Jahr wegen des Vorwurfs der Kinderpornografie gekündigt worden war. Weil der Mann geständig ist, soll sein Fall vor Gericht in einem abgekürzten Verfahren beurteilt werden.

Dem Lehrer und ehemaligen Leiter der Burgdorfer Kadetten wird vorgeworfen, kinderpornografische Bilder vom Internet geholt, bei sich gespeichert und auch Bilder hochgeladen zu haben. Zudem soll der Mann auch Bilder verändert haben. Er sei in der Voruntersuchung weitgehend geständig gewesen, bestätigt der leitende Gerichtsschreiber des Regionalgerichts Emmental-Oberaargau, Manuel Blaser, eine entsprechende Meldung der Zeitung «20 Minuten».

Ein Geständnis ist Voraussetzung dafür, dass vor Gericht ein abgekürztes Verfahren durchgeführt werden kann. Beantragt wird das abgekürzte Verfahren von der beschuldigten Person. Sie zeigt damit, dass sie die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft anerkannt. Das Gericht in Burgdorf überprüft nun, ob dies tatsächlich der Fall ist und ob die beschuldigte Person das vorgeschlagene Strafmass akzeptiert.