Ein grünes Bijou am Greyerzersee

Das Ehepaar Benz hat sich einen Traum erfüllt: Es bewirtschaftet einen Garten direkt am See. Im Sommer steht der Garten zwei Mal in der Woche offen für Besucherinnen und Besucher. Offene Gärten seien im Trend, sagt die Berner Gartenjournalistin Sarah Fasolin.

Angefangen habe alles mit einem Inserat in der Berner Zeitung, erzählt Thomas Benz. «Häuschen am See zu verkaufen», habe da gestanden. Wenig später zog der heute 57-Jährige mit seiner Frau von Solothurn nach Avry-devant-Pont im freiburgischen Greyerzbezirk. Das war vor fast genau 20 Jahren.

Seither hat das Ehepaar Benz ein grünes Bijou geschaffen. Zu Sommerbeginn blühen hier rund 60 Rosenstöcke. «The Rosegarden», haben Benzes denn auch ihren Garten getauft. Ein Pavillon lädt ein, die schöne Aussicht auf den Greyerzersee und die freiburgischen Alpen zu geniessen.

Offen für andere Leute

Thomas Benz und seine Frau Irène wollen den Garten aber nicht nur für sich geniessen. Von Mitte Juni bis Mitte September steht der Rosengarten zwei Mal in der Woche offen für Besucherinnen und Besucher.

«Viele Personen kommen zwei bis drei Mal pro Monat hierher», sagt Thomas Benz. Er schätze es sehr, dass auch andere Menschen von seinem Garten profitieren könnten.

Offene Gärten sind im Trend

Auch die Gartenjournalistin Sarah Fasolin hat den Garten am Greyerzersee entdeckt. Der Garten des Ehepaars Benz schmückt gar die Frontseite ihres neuen Buches «Traumgärten in der Schweiz».

«Es ist schön, dass der Rosengarten zu bestimmten Zeiten auch öffentlich zugänglich ist», so Fasolin. Dies sei zwar nicht selbstverständlich, entspreche aber einem Trend: «Immer mehr Leute öffnen ihre Gärten auch für Besucherinnen und Besucher.»