Eine gemeinsame Tourismuspolitik für den freiburger Greyerzbezirk

Der Gemeindeverband Greyerz hat eine Arbeitsgruppe gegründet. Diese soll vorschlagen, wie die Bergbahnen besser zusammenarbeiten können und wo es noch sinnvoll ist, zu investieren. Die Bergstationen Moléson, La Berra, Jaun und Charmey sollen als eine Region vermarktet werden.

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Bildlegende: Talstation Charmey: Nur gemeinsam können die Bergbahnen im Greyerzerland überleben. Patrick Mülhauser SRF

Immer weniger Skifahrer und immer weniger Schnee: Die Greyerzer Bergstationen Moléson, La Berra, Jaun und Charmey sollen zusammen arbeiten und gemeinsam investieren, um zu überleben. Heute schaue jede Station für sich, sagt der Oberamtmann und Präsident des Gemeindeverbandes Greyerz, Patrice Borcard. «Die Stationen könnten sich das Personal teilen.» Die Arbeitsgruppe, bestehend aus Gemeindevertretern, Touristikern und Bergbahnbetreibern sollen konkrete Vorschläge machen.

«  Im Vergleich zu Europa sind wir ein Zwerg. »

Patrice Borcard
Oberamtmann des Greyerzbezirkes

Man müsse auch den Mut haben, über den Skitourismus nachzudenken, findet der Oberamtmann. «Man wird vermutlich nicht mehr überall im Greyerz skifahren.» Die Arbeitsgruppe solle sagen, wo noch investiert werden soll. Der Greyerzbezirk sei als Tourismusregion dazu verurteilt, besser zusammenzuarbeiten. «Im Vergleich zu Europa sind wir ein Zwerg.»

Spätestens in einem Jahr wird die Arbeitsgruppe Vorschläge auf den Tisch legen.