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Legende: Audio Sind Sie erleichtert, Esther Waeber-Kalbermatten? abspielen. Laufzeit 01:58 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 18.07.2019.
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Einigung im Wallis Neue Tarife für Helikopter-Rettungseinsätze

Über Jahre haben sich Versicherungen und Helikopterunternehmen über die Tarife gestritten. Jetzt steht der Kompromiss.

Wie viel Geld bezahlen die Krankenversicherungen den Rettungsdiensten, wenn diese mit einem Helikopter eine kranke oder verunfallte Person bergen? Über diese Frage haben im Wallis Versicherungen und die Helikopterunternehmen Air Glaciers und Air Zermatt seit Jahren gestritten.

Vor zwei Jahren musste sich sogar das Bundesverwaltungsgericht zur Auseinandersetzung äussern. Und kippte damals einen Vorschlag des Kantons, wie die Tarife hätten ausgestaltet werden sollen. Die Verhandlungen gingen von Neuem los.

Kompromiss abgesegnet

Jetzt also haben sich Krankenversicherer und die Helikopterunternehmen geeinigt. Und der Staatsrat hat den Kompromiss abgesegnet. Die zuständige Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten zeigt sich erleichtert: «Das war eine lange Geschichte. Ich bin froh, dass es jetzt eine Lösung gibt.»

Die Tarife in der Übersicht (Frankenbetrag pro Flugminute)


Bisherige Tarife
Ursprüngliche Forderung Krankenkassen
Ursprüngliche Forderung
Air Zermatt
Kompromisslösung
Einmotorig
77.–
72.–114.–85.–
Zweimotorig87.–82.–129.–101.–

Neu bezahlen die Krankenkassen ausserdem 330 Franken für die Leistung der Ärztinnen und Ärzte, die mitfliegen. Die Pauschale fürs Material bleibt wie bis anhin bei 150 Franken pro Einsatz.

Noch nicht abgeschlossen sind die Verhandlungen zwischen Rettungsdiensten und den Unfallversicherern. Die Abmachungen, die sie noch zu treffen haben, unterliegen aber nicht der kantonalen Genehmigung.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Wie Herr Halbeisen finde ich es auch komisch, dass hier im Heli-Rettungswesen ein Kantönli-Geist herrscht. Das wäre doch für alle Beteiligten einfacher gewesen,wenn eine nationale Lösung hätte getroffen werden können.
    Im weiteren hoffe ich,dass die Regressmöglichkeiten von Versicherungen bei fahrlässigem Verhalten auf Bergtouren (bei geretteten Ueberlebenden) strenger angewendet werden.Es geht auf keine Kuhhaut, wie viele Kletter- und Skitouren bei ungünstigen Verhältnissen "erzwungen" werden.
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  • Kommentar von Marcel Halbeisen  (BadTicket)
    Warum müssen die Walliser auch hier wieder eine eigene Lösung haben? In der ganzen Schweiz können wir uns auf die unkomplizierte Rega verlassen, aber da muss wieder eine Extrawurst vorhanden sein...
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