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Trotz Diesel-Geruch besteht keine Explosionsgefahr
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 13.11.2019.
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Einsatz dauert Wochen Grosse Menge Diesel im freiburgischen Givisiez ausgelaufen

  • In der Nacht auf Mittwoch ist vom Gelände der TPF in Givisiez eine unbekannte Menge Diesel in zwei Bäche gelangt.
  • Es gibt keine Gefahr von Explosionen oder Bränden, sagt die Kantonspolizei Freiburg.
  • Die Trinkwassernetze sind nicht betroffen; private Quellen entlang der Bäche Tiguelet und La Sonnaz sollen aber derzeit nicht genutzt werden.
  • Wie die Umwelt betroffen ist, ist noch nicht klar. Die Polizei hat bisher kein Fischsterben festgestellt.
  • Der Einsatz wird noch mehrere Tage bis Wochen dauern.

Beim Eintreffen vor Ort in der Nacht stellten die Einsatzkräfte laut Mitteilung fest, dass ungefähr 45'000 Liter Diesel aus dem Tanklager der Firma TPF in ein Becken des Geländes und eine unbekannte, aber grosse Menge dieser Flüssigkeit anschliessend in die Bäche Tiguelet und La Sonnaz geflossen ist.

«Die Leute in der Gegend können den Diesel riechen», sagt Martial Pugin von der Kantonspolizei Freiburg. Aber es sei kein Diesel, der explodieren oder brennen könne. Menschen seien nicht in Gefahr.

Diesel wird man nicht so schnell los

Die Feuerwehrleute des Stützpunktes Freiburg haben schwimmende Ölsperrren installiert, um die Verschmutzung der Gewässer zu limitieren. Nun gehe es darum, die Schäden einzugrenzen, sagt Polizeisprecher Pugin. «Wir sind daran, den Diesel abzupumpen.» Doch der Einsatz ist noch lange nicht beendet. Bis alles wieder sauber ist, könne es mehrere Wochen dauern, so Pugin.

Die Bäche sind sichtbar verschmutzt, die Trinkwassernetze der Gemeinden sind laut Polizei nicht betroffen. Wer in der Gegend wohnt und Fragen hat, soll sich an seine Wohngemeinde wenden, empfiehlt die Kantonspolizei Freiburg.

Weshalb die rund 45'000 Liter Diesel in die Kanalisation und dann ein grosser Teil davon in die Bäche gelangten, ist noch unklar. Ebenso, was die Verschmutzung für Auswirkungen auf Fauna und Flora hat. «Bisher haben wir kein Fischsterben beobachtet», sagt Martial Pugin. Rund 200 Fische wurden aus den Gewässern gerettet.

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