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Biel und die Robert Walser-Skulptur: Ein Abenteuer geht zu Ende
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 09.09.2019.
abspielen. Laufzeit 02:11 Minuten.
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Ende der Walser-Skulptur Jetzt wird in Biel aufgeräumt

Was bleibt übrig nach 86 Tagen Robert Walser-Skulptur? Physisch nichts, aber in den Köpfen bleibe viel.

Fast drei Monate lang hat die Robert Walser-Skulptur den Bieler Bahnhofplatz in einen Kunstort verwandelt. Jetzt ist das von Künstler Thomas Hirschhorn initiierte Projekt zu Ende. Mit seinem Kunstwerk im öffentlichen Raum hat Thomas Hirschhorn die Bevölkerung während 86 Tagen dazu eingeladen, sich zu treffen und sich über den 1878 in Biel geborenen Schriftsteller Robert Walser auszutauschen.

«Dieser Platz war einfach ein Durchgang zum Bahnhof», sagt der Bieler Gemeinderat Cédric Némitz, «ein Platz, den man möglichst schnell überqueren wollte. Durch Thomas Hirschhorn und seine Skulptur wollte man plötzlich hier verweilen.» Die Skulptur habe Biel viel abverlangt, aber für alle Probleme habe man Lösungen gefunden.

Jetzt wird abgebaut. Bis zum Ende des Monats wird von der Skulptur nichts mehr zu sehen sein. Dann wird der Platz offiziell der Stadt zurückgegeben. Fertig ist das Kunstprojekt allerdings noch lange nicht.

Der Abbau

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Teil der Robert Walser-Skulptur
Legende: Keystone

Die Demontage der Robert Walser-Skulptur begann heute, am 9. September und soll gemäss Angaben des Künstlers am 1. Oktober abgeschlossen sein. Am Samstag, 28. September feiert die Stadt Biel das «Ende dieses Abenteuers» mit einem Apéritif auf dem Bahnhofplatz.

Hunderte Jahre werde die Skulptur noch Auswirkungen haben, so Hirschhorn. Erinnerungen an die intensive Zeit in der Skulptur, das sei das, was zähle – nicht die Skulptur an sich.

Video
Aus dem Archiv: Thomas Hirschhorn präsentiert sein Werk
Aus Tagesschau vom 18.06.2019.
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4 Kommentare

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  • Kommentar von alfred maurer  (zeitgeist)
    robert walsers werk brauchte hirschhorns plastik nicht! es wird nie in vergessenheit geraten, dafür ist es zu grossartig. - hirschhorn ist ein gewiefter künstler, der es versteht mit drei strategien auf sich aufmerksam zu machen: dem skandal, dem trittbrettfahren mit einem bekannten künstler (robert walser) und der provokation - mehr aber ist es nicht.
    1. Antwort von Susanne Saam  (Biennoise)
      @zeitgeist: natürlich braucht ein Schriftsteller wie Robert Walser so ein Kunstwerk nicht. Die Menschen heute vielleicht aber schon. Türen öffnen ist immer gut. Welchen Zugang Menschen zu Walser finden ist egal, Hauptsache Zugang!
  • Kommentar von Susanne Saam  (Biennoise)
    Und was ich noch sagen wollte: merci Thomas Hirschhorn, merci allen, die um Lösungen für Probleme gerungen haben, merci allen, die sich un irgendeiner Weise eingebracht haben.
  • Kommentar von Susanne Saam  (Biennoise)
    Austausch und Begegnungen unterschiedlichster Art - auch das wird in Erinnerung bleiben. Und sich im besten Fall fortsetzen/weiterentwickeln.