Kapo Wallis warnt Falsche Polizei-Mails drohen Bussen an

Bei der Kantonspolizei Wallis sind mehrere Meldungen von Privatpersonen eingegangen, die angeblich von der Kantonspolizei E-Mails erhalten haben.

Printscreen eines Fake-Mails («Fotofixierung des Verkehrtsunfalls...») Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Der angebliche Beleg eines Verkehrsunfalls ist buchstäblich «verkehrt». zvg Kantonspolizei Wallis

Seit einigen Tagen verschickt eine unbekannte Täterschaft falsche E-Mails mit dem Absender «Kantonspolizei». Darin heisst es, der Empfänger habe ein Strassenverkehrsdelikt begangen. Für weitere Informationen solle man die Anhänge öffnen. Im Wallis hat die Polizei mehrere Meldungen über solche E-Mails erhalten.

«  Für Bussen verschicken wir Briefe, nicht Mails. »

Markus Rieder
Mediensprecher Kantonspolizei Wallis

Niemals würde die Polizei solche Mails verschicken, sagt Markus Rieder von der Kantonspolizei Wallis. «Für solche Angelegenheiten verschicken wir immer noch Briefe.» Und wer nicht sicher sei, könne bei der Polizei nachfragen. «Jedenfalls soll man die Anhänge nicht öffnen, sondern die Mails löschen.»

Ob sich in den Anhängen der Mails mit angeblichem Absender «Kantonspolizei» Viren verbergen, weiss die Kantonspolizei Wallis nicht.