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Noch mehr Quecksilber entwichen
Aus Schweiz aktuell vom 21.02.2014.
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Bern Freiburg Wallis Fast doppelt so viel Quecksilber wie angenommen in Visper Kanal

Das Walliser Chemieunternehmen Lonza hat nach eigenen Angaben 50 Tonnen Quecksilber in den Grossgrundkanal bei Visp geleitet. Bisher ging die Firma von 28 Tonnen aus.

Der Grossgrundkanal plätschert an einem Haus vorbei.
Legende: Die Chemiefirma Lonza hat 50 Tonnen Quecksilber in den Grossgrundkanal geleitet, fast doppelt so viel wie angenommen. Keystone

Die Chemiefirma Lonza bei Visp hat eine eigene Untersuchung durchgeführt und heute die Ergebnisse präsentiert. Zwischen 1930 und 1976 hat das Walliser Unternehmen 350 Tonnen Quecksilber verbraucht. 50 Tonnen davon wurden in den Grossgrundkanal geleitet, fast doppelt so viel als bisher angenommen. Bisher war von 28 Tonnen die Rede. Ein grosser Teil des verbrauchten Quecksilbers wurde auf Deponien im Wallis, im Ausland oder auf dem Firmengelände entsorgt. Der Verbleib von weiteren 27 Tonnen ist noch unklar.

Wie die Chemiefirma Lonza an einer Medienkonferenz sagte, sei die Menge an Quecksilber, die in den Kanal geleitet wurde, aber viel tiefer als von der Organisation Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz angenommen. Die Organisation ging von 250 Tonnen Quecksilber aus, die in den Grossgrundkanal entsorgt wurden.

Nichts geändert hat sich an der Zahl von vier Tonnen Quecksilber, die immer noch im Kanal und im Boden in der Nähe vermutet werden. Die Firma Lonza will nun ein externes Büro mit der Überprüfung der Zahlen beauftragen.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Bruno Hochuli , Reinach BL
    Komisch, was doch die Firmenleitung alles nicht mehr weis und der Kt. Wallis nie wissen wollte was da alles den Kanal hinunter gespühlt wurde. Die Hörigkeit gegenüber grosser Firmen ist schon grenzenlos.
  • Kommentar von Ch. Gerber , Basel
    Und niemand unternimmt was gegen diese Umwelt Verschmutzung, typisch. Aber bei SVP Initiativen, da wird peinlicht genau auf jedes Detail geschaut, auch wo keins ist.
  • Kommentar von Adrian Flükiger , Bern
    Was soll's? Dafür sind nun im Sommer die Aprikosen, Tomaten, Trauben usw. zwar nicht unbedingt gesünder, dafür aber saftiger. Man kann eben nicht alles haben. E Gute!