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Pia Portmann: «Wenn Frauen an Hip-Hop-Partys auflegen, ist die Stimmung anders»
abspielen. Laufzeit 06:59 Minuten.
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Festival in Bern Hip-Hop ohne sexistische Texte? Das geht!

Das Berner Festival Queens* of Hip Hop zelebriert den Feminismus im Rap. Das sei kein Widerspruch, so die Initiantin.

«Stell dir vor, du bist im Ausgang. Der Beat ist cool, du hast Spass und plötzlich hörst du aus den Lautsprechern, alle Frauen seien xy. Und du denkst so: Hä?» Pia Portmann, die Mitorganisatorin des Festivals Queens* of Hip Hop, lässt bewusst den diskriminierenden Begriff für Frauen aus. Denn es gehe ihr nicht darum, den Mainstream-Hip-Hop zu kritisieren, sondern Alternativen aufzuzeigen.

Wir wollen zeigen: es geht auch anders.
Autor: Pia PortmannMitorganisatorin Queens* of Hip Hop Festival

Entstanden sei die Idee für das Festival im Freundeskreis. «Da wurde gesagt, es sei gar nicht möglich eine Hip-Hop Party ohne sexistische Texte zu schmeissen», erzählt Portmann. Doch, das geht, fanden sie und einige Freundinnen und Freunde und begannen, an Homepartys aufzulegen. «Dann wurde ich etwas grössenwahnsinnig und es entstand die Idee für das Festival», so die 29-Jährige.

Wieso ein eigenes Festival?

Wäre es nicht besser gewesen, sie hätten sich bei einem bestehenden Festival wie etwa dem Openair Frauenfeld oder dem Royal Arena in Orpund dafür eingesetzt, dass mehr alternativer Hip-Hop programmiert wird? «Natürlich wäre es toll, wenn wir dem OK des Frauenfelds sagen könnten, bucht diese und diese Acts», so Portmann. Aber wichtiger sei aus ihrer Sicht, dass das Festival in Bern über die Programmierung hinausgehe. «Wir bieten Rap- und DJ-Workshops an. Unser Ziel ist es, die Hip-Hop-Community zu stärken und zu zeigen: es geht auch anders.»

Queens* of Hip Hop Festival

Das Festival, Link öffnet in einem neuen Fenster findet am 6. und 7. Juli auf der Warmbächlibrache in der Stadt Bern statt. Auf der Bühne stehen unter anderem die junge Berner Rapperin Best-elle oder die südafrikanische Künstlerin Burni Aman, die schon länger in Bern lebt. Neben Konzerten gibt es auch Workshops und Vorträge.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von James Klausner  (Harder11)
    Nur so am Rande bemerkt, Kunst muss nicht politisch korrekt, Kunst ist frei. Aus Oper wird Operette, aus Rock wird Christenrock oder Kuschelrock und die Feministinnen probieren es halt mit sexismusfreiem Hip Hop, oder was sie dafür halten. Tobt Euch ruhig aus, macht Euer Ding, aber lasst das Bewerten von anderen Styles.
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