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Bern Freiburg Wallis Flüchtlinge bei Privaten: Freiburg wird überrannt von Angeboten

«Wagen wir Gastfreundschaft»: Unter diesem Namen lancierten Freiburger Persönlichkeiten letzten September einen Appell an Privathaushalte, Flüchtlinge bei sich aufzunehmen. Vom grossen Ansturm wurden sie jedoch überrascht.

51 Asylsuchende sind in den ersten vier Monaten des Projektes bei Privaten untergekommen. Sie sind verteilt auf 30 Familien im ganzen Kanton, die meisten davon im Saanebezirk um die Kantonshauptstadt Freiburg.

Aber, es könnten noch viel mehr sein: Nicht weniger als 150 Angebote sind bei der Gruppe «Wagen wir Gastfreundschaft» in vier Monaten eingegangen. 100 Angebote, um Flüchtlinge zuhause aufzunehmen, rund 50 Angebote für Freizeitaktivitäten, Spielzeuge oder Kleider.

Legende: Video «Offene Türen für Flüchtlinge» abspielen. Laufzeit 2:45 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.01.2016.

«Wir haben ganz klein angefangen und waren sehr überrascht, dass so viele Anfragen kamen», sagt Marianne Pohl-Henzen von der Projektgruppe. Pro Woche könne die zuständige Organisation, die ORS AG, aber nur Plätze in zwei neuen Familien koordinieren. Mehr geht vom Aufwand her nicht.

«Wir bitten deshalb um etwas Geduld, und dass der Elan auch weiterhin besteht», meint Marianne Pohl-Henzen. Denn ein Ende der Flüchtlingswelle sei nicht absehbar, es brauche weiterhin jede Unterstützung.

1 Kommentar

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  • Kommentar von M. Roe (M. Roe)
    Ich gehe davon aus, dass die Angebote von ehemaligen oder immer noch Ausländern kommen. Gerade das ergibt Parallelgesellschaften. Denn die "Fremden" bleiben unter ihresgleichen und lernen von Anfang an, sich ohne Integration einzunisten. Gerade dies sollte aber verhindert werden, damit die "Flüchtlinge" später wieder in ihre Heimatländer zurückkehren können.
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