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Esther Waeber-Kalbermatten: «Ich glaube, die Ausgangssperre kommt noch»
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 20.03.2020.
abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
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Forderung von Gemeinden Im Wallis will man die Ausgangssperre

Jetzt müsse gehandelt werden und die Ausgangssperre verhängt werden, das fordern mehrere Walliser Gemeinden.

Der Bundesrat verzichtet vorderhand auf eine allgemeine Ausgangssperre. «Es ist nicht die Ausgangssperre, die uns schützt. Was uns schützt, ist unser Verhalten», sagte Innenminister Alain Berset am Freitag an einer Medienkonferenz. Das Verhalten entscheide darüber, ob die Massnahmen erfolgreich seien. Zudem zeige der Blick ins Ausland, dass allzu starke Massnahmen nicht der beste Weg seien, um das Virus einzudämmen.

Das sieht man im Wallis anders

Im Wallis hätte man die Ausgangssperre angesichts der Situation aber befürwortet, sagt Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten. «Es gibt einzelne Gemeinden, die bei der Kantonsregierung um eine Ausgangssperre gebeten haben», so die Walliser Gesundheitsministerin gegenüber Radio SRF.

Wir gehen mit den Forderungen zum Bundesrat.
Autor: Esther Waeber-KalbermattenStaatsrätin Wallis

Der Kanton konfrontiere damit nun den Bundesrat, um zu erfahren wie er mit diesen Forderungen umgehen soll. Einen Schritt weiter als der Bundesrat, geht der Kanton Wallis mit den öffentlichen Versammlungen. Der Bundesrat verbietet öffentliche Versammlungen ab fünf Personen, im Wallis seien alle öffentlichen und privaten Versammlungen verboten. Die Staatsrätin Esther Waeber-Kalbermatten sagt zudem, sie glaube, dass die nationale Ausgangssperre noch kommen wird – einfach nicht schon am Freitag.

wier;kocm

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20 Kommentare

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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Die Beschlüsse des BR ständig anzuzweifeln, auch um strengere Massnahmen zu fordern, stellt auch die bereits bestehenden Beschränkungen in Frage, weil man indirekt die Entscheidungsfähigkeit des BR in Frage stellt und so die Nichtbefolgung ermutigt. Das ist nun wirklich das Letzte, was wir brauchen und sollte, wenn es von Gemeinden oder Kantonen oder sonstigen offiziellen Stellen kommt, entschieden unterbunden werden.
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    1. Antwort von Thomas Bigalke  (Capetown)
      @Pfister Sie sprechen mir aus dem Herzen. Genau das ist es was ich gestern in meinem Kommentar schrieb; die Tatsache, dass wir als Gesellschaft uns solidarisieren und damit meine ich auch die politische Kultur. Die Kantone müssen in dieser Ausnahmesituation akzeptieren, dass der Bundesrat nun das Sagen in dieser wirklich aussergewöhnlichen Situation hat.
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  • Kommentar von Konrad Pfister  (Konrad Pfister)
    Gestern gab es in Frankreich über 4000 Bussen, und das ist sicher nur ein Bruchteil der Missachtungen der Ausgangssperre, weil es schlicht unmöglich ist, das ganze Territorium zu überwachen und kontrollieren, zumal einkaufen unerlässlich bleibt. Also jeden, der unterwegs ist anhalten? Und dann? Büssen, verhaften? Nach Hause begleiten? Man sollte nun dringend aufhören, die schon bestehenden Massnahmen dauernd zu untergraben.
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  • Kommentar von Yvonne Howald  (Yvonne Howald)
    Ich finde es schade, dass von Seite SRF nicht richtig kommuniziert wird. Uri hat die Ausgangsperre für über 65-jährige, aber man darf max. zwei Stunden pro Tag zu zweit spazieren gehen. Und genau das machen wir mit unserem Hund! Ich bin sicher, dass diese Spaziergänge positiv für die Gesundheit sind. Zudem kann man in der Natur ohne Probleme anderen Spaziergängern ausweichen. Von den Kommentatoren wird das aber gar nicht erwähnt, aber Herr Steinegger hat es in seinem Interview zweimal bestätigt
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    1. Antwort von Astrid Meier  (Swissmiss)
      Die Urner Ausgangssperre für über 65-Jährige ist gemäss Bundesrat illegal. Und sie beinhaltete das Verbot, öffentliche Plätze und Strassen zu betreten, was Spaziergang unmöglich macht. Franz Steineggers Kommentar habe ich auch gesehen, er hat das Verbot kritisiert, und seine Vorschläge haben es effektiv unterlaufen. Ein Verbot, das Haus zu verlassen, bedeutet genau das, und das ist der Gesundheit eben abträglich.
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