Freiburg verdient gut an Zivildienstausbildung

Ab 2016 werden jährlich rund 10‘000 Zivildienstleistende in Schwarzsee ausgebildet. Der Kanton erhält dafür Geld vom Bund.

Die beiden Herren bei der Vertrags-Unterzeichnung. Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Christoph Hartmann, Leiter der Vollzugsstelle für den Zivildienst, und der Freiburger Staatsrat Erwin Jutzet. SRF

Wer keinen Militärdienst leistet, kann in einem Spital oder Altersheim einen Zivildienst absolvieren. Ab 2016 werden Zivildienstleistende aus der ganzen Schweiz im freiburgischen Schwarzsee ausgebildet. Das sind 10‘000 Leute pro Jahr.

Die Zeit ist knapp

Der Kanton Freiburg und die Vollzugsstelle für den Zivildienst haben am Dienstag einen entsprechenden Vertrag unterschrieben. Er regelt, wie viel Geld Freiburg für Kost und Logis kassiert. Zusammen mit der Miete erhält der Kanton über zwei Millionen Franken pro Jahr vom Bund.

Zurzeit findet die Ausbildung provisorisch im bernischen Schwarzenburg statt. Dieses Provisorium läuft in einem Jahr aus. Bis dann muss die Kaserne Schwarzsee umgebaut sein. Zudem müssen zwei Holzpavillons erstellt werden. «Ich bin zuversichtlich, dass wir den engen Zeitplan einhalten können», sagt der Freiburger Staatsrat Erwin Jutzet. Wegen Einsprachen kam es bei der Planung zu einem Verzug von zwei Monaten.