Zum Inhalt springen

Header

Audio
Wie Biel und Freiburg mit der Zweisprachigkeit umgehen
abspielen. Laufzeit 01:44 Minuten.
Inhalt

Freiburg vs. Biel Rainer Schneuwly: «Biel geht mit der Zweisprachigkeit besser um»

Der Freiburger Journalist Rainer Schneuwly hat in seinem Buch die Zweisprachigkeit von Freiburg und Biel verglichen.

Freiburg und Biel sind zweisprachige Städte. Aber es gibt Unterschiede, wie sie mit der Zweisprachigkeit umgehen. Das hat der Freiburger Autor und Journalist Rainer Schneuwly in seinem Buch «Bilingue. Wie Freiburg und Biel mit der Zweisprachigkeit umgehen» festgehalten. Biel mache dies viel besser. «Die Zweisprachigkeit ist dort stärker in den Köpfen verankert», sagt er im Gespräch mit SRF News.

Die Zweisprachigkeit ist in Biel besser verankert.
Autor: Rainer SchneuwlyJournalist

Freiburg werde hingegen immer noch als vorwiegend französischsprachige Stadt wahrgenommen. «Dabei wissen die Stadtbehörden eigentlich, dass die Stadt zweisprachig ist.» Dies zeige ihnen zum Beispiel das zweisprachige Wappen im «Maison de ville».

Nicht ganz vergleichbar

Biel und Freiburg haben jedoch unterschiedliche Vorzeichen, was die Zweisprachigkeit anbelangt. Macht die deutschsprachige Minderheit in Freiburg rund einen Fünftel der Bevölkerung aus, ist der Anteil der französischsprachigen Minderheit in Biel etwa doppelt so gross.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

4 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Rolf Bolliger  (jolanda)
    Bieler(innen), die seit Kindheit in dieser zweisprachigen Stadt aufgewachsen sind und immer noch in der Seeland-Metropole wohnen haben sicher keine Mühe, einfach am Knöpfchen zu drücken und die Sprache zu wechseln. Leute, die erst später (aus beruflichen oder anderen Gründen) nach Biel kamen, schon eher. Als so ein "damaliger Zuzüger", spürte ich allerdings schnell, dass die Originalwelschen kaum am "Knöpfchen" drücken. Ich sprach im Beruf, wenn ein Sprachproblem anstand, immer Schriftdeutsch!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Rolf Michel  (Mosses01)
    Fribourg sollte ehrlicherweise das Aushängeschild der Zweisprachigkeit ad acta legen, denn gelebt wird diese in der Administration, etc. überhaupt nicht.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Kurt Schrag  (Hüo)
    Neben Biel und Freiburg i.Ü. (im Üechtlland) gibt es im Wallis auch noch die Stadt Siders/Sierre, die sich als Zweisprachig bezeichnet und grossen Wert darauf legt. Das sieht man schon wenn man am Bahnhof aus dem Zug aussteigt und die zweispachige Anschrift sieht. Auch dier Gleishinweise entlang der Perrons sind abewechselnd mit "Voie 1" und "Gleis 1" etc. beschriftet.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Rolf Bolliger  (jolanda)
      Da ich mehrere Wochen pro Jahr im (Unter)Wallis wohne, erlebe ich im Weinkanton der "härteste" und sturste "Sprachgraben" innerhalb der 3 zweisprachigen Kantonen (Bern, Freiburg, Wallis)! Die Unter- und Oberwalliser stehen eigentlich in einem gegenseitigen "Dauerkrieg"! Vorallem im Unterwallis wird praktisch kein Wort "deutsch" gesprochen (weil die Welschen nicht wollen oder können) und die Oberwalliser sprechen nur rücksichtslos ihre Dialekte, (die auch viele Deutschschweizer nicht verstehen)!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen