Freiburger Au-Quartier befürchtet Mehrverkehr wegen Poyabrücke

Das Freiburger Au-Quartier will - so wie das Jura-Quartier - auch von verkehrsberuhigenden Massnahmen im Zusammenhang mit der Eröffnung der Poyabrücke profitieren. Der Quartierverein hat dem Gemeinderat nun 13 Forderungen unterbreitet.

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Bildlegende: Die neue Poyabrücke hat zu Umlagerungen des Verkehrs geführt. SRF

Der Quartierverein des Freiburger Au-Quartiers ist schockiert. Es könne ja nicht sein, dass der Gemeinderat ein Jahr nach der Eröffnung der Poyabrücke verkehrsberuhigende Massnahmen für das Jura-Quartier beschliesse und gleichzeitig das Au-Quartier vergesse. Man habe 200 zusätzliche Bewegungen gezählt, schreibt der Verein in einer Mitteilung. Das sei eine Zunahme von zehn Prozent.

Der Quartierverein geht weiter davon aus, dass verengte Strassen und Poller im Jura-Quartier noch einmal zu mehr Verkehr führt. Er rechnet mit einem Plus von 37 Prozent.

Der Freiburger Gemeinderat soll deshalb 13 Massnahmen gegen mehr Verkehr im Au-Quartier umsetzen. Der Katalog reicht von einer besseren Anbindung an den öffentlichen Verkehr bis zu einer strikten Durchsetzung der Tempolimiten. Weiter will der Quartierverein die geplanten Massnahmen für das Jura-Quartier so lange mit Einsprachen blockieren, bis auch das Au-Quartier von Verkehrsentlastungen profitieren könne.