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Bern Freiburg Wallis Freiburger Kantonsbudget mit Sparmassnahmen

Finanzdirektor Georges Godel präsentiert für 2015 ein Budget mit einem Ertragsüberschuss von 200‘000 Franken. Das bei einem Gesamtaufwand von 3,25 Milliarden Franken. Die Finanzaussichten für die kommenden Jahre sind düster.

Der Kanton Freiburg habe ein Problem, sagt der neue Finanzverwalter Laurent Yerly. «Die Ausgaben steigen viel schneller als die Einnahmen.» Freiburgs Bevölkerung wächst sehr schnell. Der Kanton muss in die Infrastruktur investieren. Gleichzeitig zahlen junge Familien relativ wenig Steuern.

Bei den Einnahmen fallen vor allem zwei Faktoren ins Gewicht: die Einnahmen der Nationalbank und des Finanzausgleichs. Für beide Posten sind nächstes Jahr insgesamt 50 Millionen Franken weniger budgetiert. Dank bereits beschlossenen Sparmassnahmen, vor allem beim Personal, spart der Kanton Freiburg nächstes Jahr rund 100 Millionen Franken.

Keine Steuererhöhung

Trotzdem: Wenn der Kanton Freiburg nichts unternimmt, ist in drei Jahren das gesamte Vermögen aufgebraucht. Finanzdirektor Georges Godel hofft auf Mehreinnahmen. Der Massnahmekatalog sieht unter anderem die Jagd auf Steuersünder vor. «Das machen wir bereits, wollen es aber intensivieren», erklärt Georges Godel. Gleichzeitig will er sparen. Zum Beispiel bei den Lehrern. Hier wartet der Finanzdirektor auf die Sparvorschläge des Erziehungsdirektors. Unter diesen Voraussetzungen dürfte die Budgetdebatte im Freiburger Kantonsparlament im November heftig geführt werden.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Rolf Michel, 1723 Marly
    Zu allem Übel gehts gewissen Freiburger Pensionskassen gar nicht gut (einer der Obermänner ist sogar Stiftungsratspräsident einer Kasse, bei der gerade über 40 Mio. verspekuliert worden sind) - all dies Geld und noch viel mehr sollen nun die "soliden" Freiburger Steuerzahler (nicht die bettelarmen Zuzüger/Migranten, notabene) in die vor schwarzen Gewitterwolken stehenden Kantonsfinanzen mit erhöhten Steuern und Abgaben einschiessen - mieux de plier les babages!
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