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Legende: Audio Die FDP forderte die Untersuchung abspielen. Laufzeit 02:08 Minuten.
02:08 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 26.03.2019.
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Freiburger Kantonsparlament Bei der Wahl ging nicht alles mit rechten Dingen zu

Die Vizepräsidentin des Grossrats bekam sieben Stimmen zu viel. Eine Untersuchung soll den Fall klären.

Bei der Wahl ins Vizepräsidium des Freiburger Grossrat, bekam SP-Grossrätin Kirthana Wickramasingam sieben Stimmen zu viel. Die Wahl erfolgte mit Zetteln, die in eine Urne gelegt werden. Ausgezählt wurden dann sieben Stimmen mehr für Wickramasingam, als Zettel in der Urne waren.

War es Absicht, fragt sich FDP-Grossrätin Antoinette de Weck. «Es gibt Grossräte, die offenbar über dem Gesetz stehen.» Ob Böswilligkeit oder ein Fehler – das spiele keine Rolle, ergänzt CVP-Grossrat Markus Bapst. «Wie soll uns das Volk noch vertrauen.»

Wie soll uns das Volk noch vertrauen
Autor: Markus BapstCVP Grossrat

Der Fall sei schlimm, findet auch SP-Grossrätin Chantal Müller. «Eine Untersuchungskommission ist jedoch übertrieben.» Das Freiburger Kantonsparlament stimmte jedoch einer Untersuchung mit 58 zu 39 Stimmen bei 4 Enthaltungen zu. Die Untersuchung soll den Fehler bei der Auszählung suchen und Vorschläge machen, wie solche künftig verhindert werden können.

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