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Freiburger Kantonsparlament Ja zu 20 Millionen Franken für Eisstadion

Vor dem Entscheid kritisierten Grossräte die mangelnde Transparenz. Sie wollten wissen, wer die übrigen Geldgeber sind.

Eissstadtion
Legende: Freiburger Kantonsparlament beteiligt sich am Um- und Neubau der Eishalle. Patrick Mülhauser/SRF

Das Kantonsparlament hat einem Verpflichtungskredit von 20 Millionen. Franken zugestimmt. Der Vorschlag des Staatsrates wurde mit 82 zu 10 Stimmen bei 9 Enthaltungen deutlich gutgeheissen. Sämtliche Fraktionen betonten die Notwendigkeit des Ausbaus, von dem sowohl der Eishockeyclub Freiburg-Gottéron als auch die Öffentlichkeit profitieren sollen.

Die Frage der Transparenz

In den letzten Tagen forderten Politikerinnen und Politiker Transparenz bei der Finanzierung. Diese herrscht nun nur zum Teil. Die Kantonalbank investiert fünf Millionen Franken, die Gebäudeversicherung und der Energieversorger Groupe E geben je drei Millionen. Alles Unternehmen, in denen der Staat Hauptaktionär ist. Die rein privaten Geldgeber bleiben anonym.

Um das heutige Stadion soll ein neuer Mantel gebaut werden. Das Eisfeld und die bestehenden Ränge verbleiben. Letztere werden durch eine zweite Etage aufgestockt. Die Zuschauerkapazität wird damit von 6700 auf 8500 Personen steigen. Die Gesamtkosten betragen 90 Millionen Franken. Bis 2020 sollen die Arbeiten, die bereits begonnen haben, fertig sein.

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