Behandlungen am Herz Freiburger Spital macht weiterhin kleinere Eingriffe am Herzen

Das Freiburger Spital darf nach wie vor Leistungen der Kardiologie anbieten. Die Kantonsregierung hat einen entsprechenden Antrag angenommen und die Spitalliste angepasst. Für grössere chirurgische Eingriffe am Herzen müssen Freiburgerinnen und Freiburger wie bisher nach Bern, Lausanne oder Genf.

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Bildlegende: Eine eigene Herzchirurgie kann sich das Freiburger Kantonsspital nicht leisten. Keystone

Wer einen Herzschrittmacher benötigt, kann sich weiterhin im Freiburger Spital behandeln lassen. «Für Patienten und Patientinnen aus der Region Freiburg bleibt eigentlich alles beim Alten», sagt denn auch Ivo Spicher, der medizinische Direktor des Freiburger Kantonsspitals.

Der Plan wäre aber ursprünglich ein anderer gewesen: Das Freiburger Spital überlegte sich, eine eigene Herzchirurgie aufzubauen. Es stellte beim Kanton einen enstprechenden Antrag auf ein Mandat. Der Kanton sagte zu – unter bestimmten Voraussetzungen.

Pläne für eigene Herzchirurgie beerdigt

Nach einer genaueren Überprüfung nahm die Spitalleitung die Pläne zurück. «Es stellte sich heraus, dass eine eigene Herzchirurgie für unser Spital nicht rentabel ist», so Spicher. Dieser Entscheid wurde bereits im Sommer publik.

Dass das Freiburger Spital aber weiterhin Leistungen im Bereich der Kardiologie anbieten kann, sei wichtig. «Wir haben eine prominente Kardiologie, die auch in der Ausbildung und in der Forschung eine zentrale Rolle spielt», sagt Spicher. Deshalb sei es sehr begrüssenswert, dass dieses Angebot auch weiterhin bestehe.