Asylzentrum Guglera Freiburgs Kirchen sind gegen Bürgerwehr beim Asylzentrum

Eine Bürgerwehr schüre zusätzliche Angst, finden die reformierte und katholische Kirche Freiburg. Für die Sicherheit im künftigen Asylzentrum Guglera in Giffers sei der Staat zuständig. Die Initianten einer Bürgerwehr verstehen die Aufregung nicht.

Allein die Ankündigung einer Bürgerwehr schüre unnötige Ängste, findet Alain de Raemy, Bischofsvikar von Deutschfreiburg. «Das ist keine Lösung.» Er erinnert an die christlichen Werte. Eine solche Abwehrhaltung sei wie ein Vorurteil. Man will sich wehren. «Wir müssen diesen Menschen begegnen und sie kennen lernen.»

«  Wir laufen nicht mit Baseballschlägern umher. »

William Aeby
IG Guglera

William Aeby, Präsident der Interessengemeinschaft Guglera versteht die Befürchtungen der Kirchen nicht. «Wir wollen den Kummer lindern, nicht erhöhen.» Die Bürgerwehr werde mit der Polizei zusammenarbeiten. Idealerweise seien es Bauern oder Pensionierte, die in der Nähe wohnten. «Wir laufen nicht mit Baseballschlägern umher.» Und wenn die Polizei nicht will, dann werde es auch keine Bürgerwehr geben.

(Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 6:32 Uhr)