Fri-Son und Bierhübeli: zwei ungleiche Geschwister

Den Freiburger Musikclub Fri-Son gibt es seit 30 Jahren. Massgeblich mitgestaltet von Pablo Niederberger. Das Berner Bierhübeli feiert 25 Jahre Bestehen. Roli Röthlisberger war als Veranstalter jedoch schon Jahre zuvor für das Traditionslokal tätig. Beide schauen zurück auf ihre Tätigkeit.

Engagement für die Clubszene: Roli Röthlisberger (links) baute das Bierhübeli auf. Pablo Niederberger das Fri-Son.  Bild in Lightbox öffnen.

Bildlegende: Engagement für die Clubszene: Roli Röthlisberger (links) baute das Bierhübeli auf. Pablo Niederberger das Fri-Son. SRF

Das Fri-Son macht sich von Anfang an als Avantgarde-Lokal einen Namen. Hier spielten Bands, die später Weltruhm erlangten. Das Berner Bierhübeli machte sich schon früh als Festhütte beliebt. Und profilierte sich in seinen Anfängen mit Blues und Berner Eigengewächsen.

Die beiden Veranstalter der ersten Stunde, Roli Röthlisberger im Bierhübeli und Pablo Niederberger im Fri-Son, erinnern sich im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF: So wie in Freiburg die Auftritte von Kultbands wie Nirvana, Franz Ferdinand oder den Beastie Boys für Furore sorgten, wurde das Bierhübeli unter anderem berühmt durch die Treue von Kuno Lauener, Polo Hofer und Co. Während das Freiburger Fri-Son seit jeher ein Ort der alternativen, musikalisch besonders interessierten Szene war, wurde dem Bierhübeli schon früh das Etikett des Kommerziellen angehängt.