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Bern Freiburg Wallis Friedlicher Protest gegen Schliessung der Geburtsabteilung

Gegen 1000 Personen haben vor dem Spital Riggisberg ihre Solidarität mit den Angestellten zum Ausdruck gebracht. Der Widerstand gegen die angekündigte Schliessung der Geburtsabteilung soll nun noch weitere Kreise ziehen.

Verena Piguet, die leitende Hebamme am Spital Riggisberg, zeigte sich am Dienstagabend beeindruckt, wie viele Menschen dem Aufruf zu dieser Kundgebung gefolgt sind. «Mütter, Väter, Kinder, Grosseltern - alle Generationen sind vertreten. Das berührt mich.» Sie habe nicht mit so vielen Teilnehmern gerechnet, man habe ja fast keine Werbung für die Demonstration gemacht. Eigentlich habe sie mit etwa 100 Personen gerechnet.

Die knapp 1000 Personen wehren sich gegen die Schliessung der Geburtsabteilung am Spital Riggisberg, die von der Spital Netz Bern AG Ende März angekündigt worden ist. Für die Spitalleitung rentiert die Geburtsabteilung mit jährlich 350 Geburten nicht. Zudem habe man in Riggisberg ein Personalproblem: Man finde nicht genügend Fachpersonal, um den Betrieb rund um die Uhr aufrecht erhalten zu können.

Dies dementiert Verena Piguet. «Wir haben in Riggisberg kein Personalproblem, wir haben genug Gynäkologinnen und Gynäkologen.» Der Protest gegen die Schliessung soll nun noch weitergehen. «Der Bundesplatz ist schon reserviert», sagte die leitende Hebamme weiter.

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1 Kommentar

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  • Kommentar von David Aebi, Bern
    Die Vorgehensweise der Verwaltung der Spitalnetz AG ist skandalös! Die Geschäftsleitung ist nicht bereit Ärzte anzustellen und suchte auch keine, behauptet dann das ärztliche Fachpersonal fehle und aus diesem Grund müsse die Geburtsabteilung geschlossen werden. Dieser Verwaltungsrat ist unglaubwürdig. Ich verstehe gut dass die Herren den unterirdischen Hintereingang wählten.
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