Für seine Enkelin ist Takasa-Emil ein Rockstar

In Malmö war er der Star auf dem roten Teppich: Emil Ramsauer, der älteste Teilnehmer des Eurovision Song Contest. Mit Takasa wollte er für die Schweiz Punkte holen. Daraus wurde nichts. Jetzt ist er froh, dass es wieder ruhiger zu und her geht.

Das Abenteuer Eurovisions Song Contest möchte Emil Ramsauer nicht missen. «Es war tiptop in Malmö.» Man habe dort gut zu ihm geschaut. Froh war er über das Bett hinter der Bühne, und dass seine Frau mitreisen konnte. Aber er sagt auch: «Wenn ich gewusst hätte, was auf mich zu kommt, hätte ich vielleicht nicht ja dazu gesagt.»

Musik macht der heute 95-Jährige, seit er 10 Jahre alt ist. Im Appenzell ist er aufgewachsen, seit Jahren lebt er aber in Thun. Und dort spielte er vor Weihnachten auf der Strasse für die Heilsarmee - wie jedes Jahr. Bariton. Den Kontrabass nehme er nur selten zur Hand.

Ins Altersheim möchte Emil Ramsauer nicht. Er sei froh, dass er noch fit genug sei, um daheim zu leben mit seiner Frau. Pillen esse er keine, vielleicht mal ein bisschen Zellerbalsam auf Zucker, erzählt er im «Regionaljournal Bern Freiburg Wallis» von Radio SRF.

Sendung zu diesem Artikel

  • SRF zwei 16.05.2013 21:00

    Eurovision Song Contest
    2. Halbfinal (16. Mai 2013)

    16.05.2013 21:00

    Im 2. Halbfinale aus Malmö kämpften die Schweiz und 16 Länder um die 10 Tickets für das grosse Finale. Die Schweizer ESC-Vertretung Takasa konnte sich mit «You And Me» nicht qualifizieren, dafür Aserbaidschan, Finnland, Malta, Griechenland, Armenien, Ungarn, Norwegen, Georgien und Rumänien.