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Deshalb gibt es auf der Furka-Bergstrecke so viel zu tun
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 11.06.2019.
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Furka-Bergstrecke Bis zu 17 Meter Schnee erschweren die Räumungsarbeiten

Am 22. Juni geht die Bergstrecke zwischen Realp und Oberwald auf. In diesem Frühling gibt es besonders viel zu tun.

Mitte Mai begannen die Räumungsarbeiten auf der Furka-Bergstrecke zwischen Realp (UR) und Oberwald (VS). Die Schneemengen, die die rund 40-köpfige Equipe antrafen, waren rekordverdächtig. Die Arbeiter mussten sich an manchen Stellen durch 17 Meter hohe Schneeberge kämpfen.

Zwölf Jahre restauriert

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Die neue Saison auf der Furka-Bergstrecke ist geprägt von den ersten Einsätzen der neuen Dampflock HG 4/4 704. Gemäss Mitteilung wurde sie in den letzten zwölf Jahren von Grund auf restauriert. Sie soll die stärkste Schmalspur-Dampf-Zahnradlokomotive Europas sein.

Diese wurde 1923 von der Schweizerischen Lokomotiv- und Maschinenfabrik Winterthur gebaut und kam unter anderem im Vietnam-Krieg zum Einsatz. 1975 fanden die letzten Fahrten statt. 1990 wurde die Lokomotive in die Schweiz zurückgeführt. Im letzten Dezember erhielt die Lokomotive die unbefristete Betriebsbewilligung des Bundes.

Wie die Betreiber der Furka-Bergstrecke über Pfingsten mitteilten, ist die Strecke von Realp bis zur Station Muttbach-Belvédère geräumt und befahrbar. In den nächsten Tagen soll der Rest der Strecke auf Walliser Boden folgen.

Für die intensiven Räumungsarbeiten gibt es laut Mitteilung mehrere Gründe. Einerseits fiel im Januar ausserordentlich viel Schnee. Andererseits fiel auch noch im Mai immer wieder Schnee, weil die Temperaturen tief waren.

Die Furka-Bergstrecke wird am 22. Juni eröffnet.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Jeder Pass, der noch geschlossen ist, leistet indirekt einen Beitrag zum Klimaschutz...warum pressieren? Die etwas in Ruhe gelassene Natur ist ungleich höher einzustufen als die Werthaltung „Zeit ist Geld“.
  • Kommentar von Achim Frill  (Afri)
    Ich frage mich, wie lange es wohl noch dauert, bis die Grünen auch auf solche nostalgischen Dampflokomotiven eindreschen und diese verbieten wollen. 17 Meter Schnee sind ja schliesslich ein glasklares Indiz für den Klimawandel.
    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Warum nur lesen Sie nicht einmal etwas über der Klimawandel? Er scheint Sie doch genug zu interessieren um sich mit den Grundlagen vertraut zu machen.
  • Kommentar von Sebastian Töngi  (Seba)
    ich verstehe nicht genau aus welchem Grund man so einen grossen Energieaufwand betreiben muss. Kann man sich nicht gedulden, bis die Bahnstrecken und Pässe wenigstens halbwegs schneefrei sind?