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Bern Freiburg Wallis Fussballverband soll für Cupfinal-Randale bezahlen

Die Berner Stadtregierung will nach den Ausschreitungen am Rand des Cupfinals vom Ostermontag den Fussballverband in die Pflicht nehmen. Vorher will man aber noch einmal zusammensitzen.

Besammelte Fans, Abfall im Vordergrund.
Legende: Die FCZ-Fans besammeln sich auf dem Bundesplatz vor dem Fanmarsch durch die Berner Altstadt am Ostermontag. Keystone

Dieses Gespräch zwischen Stadt, Fussballverband und den beteiligten Klubs soll «in den nächsten Wochen» stattfinden, schreibt die Berner Regierung. Im Zentrum stehe, dass sich der Fussballverband an den Kosten für die Sicherheit beteiligt, wie
dies im Vorfeld des Cupfinals vereinbart worden ist.

Der Fussballverband hatte sich als Veranstalter des Anlasses im
Vorfeld bereit erklärt, je nach Ausgang des Anlasses bis zu 200'000
Franken an die Sicherheitskosten beizutragen. Ober der Verband dies
aber wirklich tut, ist offen.

Bei den Randalen entstand am Ostermontag nach Angaben der
Polizei Sachschaden von rund 40'000 Franken. Die Fanmärsche wurden
von einem Grossaufgebot der Polizei begleitet. Zum Sachschaden dazu kommt auch noch das Diebesgut aus einem geplünderten Laden. Die betroffenen Laden- und Liegenschaftsbesitzer hoffen, dass die Haftpflichtversicherung für
die Schäden aufkommt.

5 Kommentare

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  • Kommentar von Adrian Flükiger, Bern
    Der Fussballverband musste vorsorglich Fr. 200'000 zurückstellen, um allfällige Schäden und Folgekosten dieses SEINES "Festes" berappen zu können. 45 Personen hat man in unmittelbarem Zusammenhang mit diesem Schuttmatch und der einhergehenden Randale verhaftet. Als erstes ist nun der SFV zur Kasse zu bitten. Dieser hat dann die Möglichkeit auf diese Fans zurückzugreifen und mittels Regress einen Teil seiner Kohle wieder hereinzuholen. Das ist der einfachste und schnellste Weg - umsetzen, subito!
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    1. Antwort von Walter Starnberger, Therwil
      Plus ein paar Millionen für die SBB, Herr Flükiger. Auch beim Fussball darf man das Verursacherprinzip gerne vollumfänglich anwenden.
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  • Kommentar von Reto Munteler, Zürich
    CHF 40'000.-- ist ja gar nicht so viel wie ich befürchtet hatte. Wenn nun jeder Festgenommene (45 sollen es gewesen sein) CHF 900.-- bezahlen würde - was ein zumutbarer Betrag ist wie ich meine - wäre der Schaden ja gedeckt. Hinzu kämen noch die CHF 200'000.-- vom SFV für Sicherheitskosten, damit könnte ich leben. Noch nicht gedeckt wäre allerdings der Schaden aufgrund der Plünderungen.
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  • Kommentar von Urs Sahli, Rubigen
    Ich als nicht Fussball-Fan soll für diese ganze Sauerei aufkommen? GEIHT'S NO!!! Der SFV soll bitte diese Zeche übernehmen. Aber eben auch beim SFV heisst es Money, Money. Den Rest den anderen. FIFA, UEFA, SFV alle haben gleiche Präsidenten. Für das eigene Portemonnaie schauen; der Rest geht uns nichts an. Da gibt's nur eine Radikallösung: AB SOFORT KEIN CUPFINAL mehr. Klar, zig anständige Fans werden betrogen. Aber event. Helfen sie, Randalierer zu isolieren.
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    1. Antwort von P-A Bertholet, Aarau
      Besser wäre es: ab sofort kein "Fussball" mehr!
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