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Legende: Audio Der Kanton Wallis setzt auf seine eigene Elektrizität abspielen. Laufzeit 01:36 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 29.04.2019.
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Generationenprojekt im Wallis 100 Prozent einheimischer Strom – aber erst in 40 Jahren

Das Wallis strebt bis 2060 eine 100 Prozent erneuerbare und einheimische Energieversorgung an.

Schrittweise sollen ein Anreizprogramm und ein verbindlicher Massnahmenplan eingeführt werden. Diese sehen vor, dass der Verbrauch pro Person um rund einen Drittel reduziert wird.

Das Wallis – die Energiezentrale der Schweiz

Das Wallis kann nach Ansicht der Kantonsregierung zur Energiezentrale der Schweiz werden. «Heute werden bereits 30 Prozent der Wasserkraft in unserem Kanton produziert», sagte Staatsrat Roberto Schmidt, Vorsteher des Departements für Finanzen und Energie, am Montag vor den Medien in Sitten.

Das langfristige Ziel des Kantons, auf die Hälfte der fossilen Brennstoffe zu verzichten, geht einher mit der Steigerung der Stromproduktion aus erneuerbaren Energien und einer drastischen Senkung des Energieverbrauchs. Dazu gehört auch die Veränderung der Mobilitätsgewohnheiten durch den Einsatz von Elektro- oder kraftstoffsparenden Fahrzeugen.

Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzen

Bis 2035 will der Kanton Wallis den Energieverbrauch der privaten Haushalte um ein Drittel senken – im Vergleich zu 2015. Erreicht werden soll dies mit einer besseren Isolation der Gebäude und einer höheren Produktion durch erneuerbare Energien aus Wasserkraft oder Photovoltaik.

Priorität hat der Ersatz von Öl- und Elektroheizungen durch Wärmepumpen. Diesbezüglich habe die Sanierung der Gebäude eine grosse Bedeutung. Im Wallis stammen 72 Prozent der konsumierten Energie aus nicht erneuerbarer Quellen. Landesweit sind es 80 Prozent.

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