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Legende: Audio So urteilte der ausserordentliche Staatsanwalt über die Geschenke Infantinos (r.) an Rinaldo Arnold abspielen. Laufzeit 01:22 Minuten.
01:22 min, aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 12.04.2019.
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Geschenke im Fussball Verfahren gegen Walliser Oberstaatsanwalt eingestellt

Rinaldo Arnold hat Geschenke von Fifa-Präsident Infantino angenommen. Dies hatte aber nichts mit seinem Amt zu tun.

Eine Reise an den Fifa-Weltkongress in Mexiko, der Champions-League-Final in Mailand oder ein WM-Spiel live vor Ort in Russland: Diese Tickets und Einladungen hatte Rinaldo Arnold von Fifa-Präsident und Jugendfreund Gianni Infantino höchstpersönlich erhalten.

Wie standen diese Vorgänge im Zusammenhang mit Arnolds Tätigkeit als Oberstaatsanwalt des Kantons Wallis? Gar nicht. So urteilt die Walliser Staatsanwaltschaft. Das Strafverfahren gegen Rinaldo Arnold wurde eingestellt, teilt die Staatsanwaltschaft mit. Während der Strafuntersuchung galt für Arnold die Unschuldsvermutung und er übte weiterhin seine Funktionen aus.

Folge der «Football Leaks»

Als Folge der Medienberichterstattung zu «Football Leaks» und des in den Medien erhobenen Vorwurfs, Arnold habe von Infantino im Hinblick auf seine Amtsführung nicht gebührende Vorteile angenommen, hatte das Büro der Staatsanwaltschaft des Kantons Wallis am 23. November 2018 einen ausserordentlichen Staatsanwalt eingesetzt.

Dieser eröffnete am 4. Dezember 2018 ein Strafverfahren gegen Arnold wegen Verdachts auf Vorteilsannahme, eventuell passive Bestechung.

Legende: Video Aus dem Archiv: Walliser Staatsanwalt unter Druck abspielen. Laufzeit 03:19 Minuten.
Aus Schweiz aktuell vom 05.11.2018.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von Alex Terrieur (Imfeld)
    "Eine Reise an den Fifa-Weltkongress in Mexiko, der Champions-League-Final in Mailand oder ein WM-Spiel live vor Ort in Russland: Diese Tickets und Einladungen hatte Rinaldo Arnold von Fifa-Präsident und Jugendfreund Gianni Infantino höchstpersönlich erhalten." Nicht zu präsentieren sind weitere Walliser wie Sepp Blatter, Christian Constantin, oder Jean Paul Brigger! Aber wo sind die echten Walliser, die in Zukunft selber Fussball spielen möchten???
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  • Kommentar von Joseph De Mol (Molensepp)
    Aufgrund solcher und ähnlicher Geschäftsgebaren erinnert mich das Wallis subjektiv immer stärker an eine ehemalige südserbische Provinz. Diejenigen, denen in ihrer Funktion Macht in irgendeiner Form zu Teil wird, neigen erheblich dazu, diese missbräuchlich zum Eigennutz einzusetzen.
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