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Legende: Audio Was nun erforscht werden soll abspielen. Laufzeit 03:16 Minuten.
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 19.07.2019.
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Gesponserte Assistenzprofessur Uni Bern will mehr über Telenotfallmedizin wissen

Was bringen medizinische Beratungen via Telefon und Computer? Das wird in Bern dank dem TCS erforscht.

Die Universität Bern schafft eine Professur, die nach ihren Angaben im deutschsprachigen Europa einzigartig ist: Sie richtet eine Assistenzprofessur für Telenotfallmedizin ein, gestiftet vom Touring Club Schweiz (TCS).

Aristomenis Exadaktylos vom Universitären Notfallzentrum ist von der Telenotfallmedizin überzeugt. «Rund ein Drittel aller Patienten im Notfall könnten sich dank Telenotfallmedizin den Spitalbesuch sparen.»

So funktioniert Telenotfallmedizin

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So funktioniert Telenotfallmedizin
Legende:ZVG/Inselgruppe

Via Computer, Telefon oder Video können medizinische Beratungen durchgeführt werden. Sensoren messen Daten, welche dann von einem Computer ausgewertet und von einem Mediziner begutachtet werden.

In Deutschland wird Telenotfallmedizin in verschiedenen Regionen auch in Krankenwagen eingesetzt. Bei einem Notfall werden die Daten aus dem Krankenwagen an eine Spezialisten, einen Spezialisten übermittelt.

Damit verfügt dieser in Echtzeit über den Verlauf der Vitalparameter, medizinische Daten, Bilder und Töne, um frühzeitig die passenden Massnahmen einzuleiten. Die Übermittlung der Daten ist auch über grosse Distanzen möglich.

Damit sollen Notfallpatienten noch vor Ort schneller und sicherer behandelt werden können. Eine langsame und manchmal unstrukturierte Weitergabe der Informationen über verschiedene Stationen entfällt. Experten sehen besonders auch in ländlichen, weitläufigen Gebiete Vorteile der Telenotfallmedizin. Die Patientin oder der Patient müssen weit transportiert werden, bis in die nächstgelegene geeignete Notaufnahme.

Die Assistenzprofessur für Telenotfall-Medizin wird am Universitären Notfallzentrum (UNZ) am Inselspital angesiedelt, wie Uni und TCS gemeinsam mitteilten. Sie ist auf vier Jahre angelegt und wird jährlich mit 115'000 Franken unterstützt.

Die Stiftungsprofessur wird national und international ausgeschrieben. Die Besetzung soll Anfang kommenden Jahres erfolgen.

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