Heimkehrer aus Berlin bringt seinem Dorf ein Filmfest

Das erste Filmfest von Saas Fee zeigt «junges, eigenwilliges und innovatives Kinoschaffen». Die Fäden im alten Dorfkino «Rex» zieht der im Ort aufgewachsene Schauspieler Gabriel Zurbriggen.

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Bildlegende: Der «heimkehrende Sohn»: Gabriel Zurbriggen lebt in Berlin und organisiert in seiner Heimat Saas Fee ein Filmfestival. zvg

Das Saas Fee Austragungsort für ein Filmfest sei, habe vor allem mit seiner Person zu tun, sagt Gabriel Zurbriggen: «Ich bin mit dem Kino Rex gross geworden und jetzt komme ich sozusagen aus der grossen Welt zurück und möchte hier im Bergdorf etwas aufbauen, das mit meiner Leidenschaft - mit dem Schauspiel - zu tun hat.» Seit Jahren lebt Zurbriggen als Schauspieler und Sprecher in Berlin.

Gabriel Zurbriggen will aus diesem Filmfest ein jährlich stattfindendes Festival machen: «Es werden wahrscheinlich nicht viele Besucher extra aus Zürich oder gar aus dem Ausland für unser Festival anreisen», sagt der Wahlberliner. Aber Saas Fee habe ja Gäste, «die tagsüber Skifahren und abends vielleicht gern noch einen guten Film sehen.»

Von Mittwoch bis Sonntag werden 14 Filme aus der Schweiz und den umliegenden Ländern gezeigt, vornehmlich von jungen Filmschaffenden.